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Nur was du nicht gibst, kann in einer Situation fehlen – Ein Kurs in Wundern

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Manchmal — um nicht zu sagen oft — da findest du dich in Situationen wieder, wo du dich über andere Menschen aufregst. Du ärgerst dich über ihr Verhalten, über das, was sie hätten tun sollen oder lieber lassen sollen und wunderst dich, warum sie es nicht genauso sehen wie du.

Diese Art von Verärgerung kennen wir bestimmt alle. Es ist wirklich nur menschlich, sich in die Verhaltensweisen anderer hineinzusteigern und recht haben zu wollen. Dennoch ist diese Einstellung nie förderlich für dein Glück. Was förderlich ist, ist sich zu sagen: Nur was du nicht gibst, hat in dieser Situation gefehlt.

SEIN GLÜCK AN ANDERE ZU BINDEN, MACHT NICHT GLÜCKLICH

  1. Wenn du denkst, dass die Welt so schön sein könnte, wenn nur alle so funktionierten, wie du es gern hättest, dann denk nochmal darüber nach. Eine Welt, wo alles genau so wäre, wie du es willst, würde dir nichts beibringen. Du würdest als Person und Seele nicht wachsen. Aber genau das ist einer der Gründe, warum du überhaupt hier bist: Wachstum und Weiterentwicklung.
  2. Du machst dich zum Opfer indem du die Macht, eine Situation zu verändern, in die Hand anderer Menschen legst. Du knüpfst dein Glück und deine Freude an die Bedingung, dass andere Menschen sich verändern, bevor du glücklich und zufrieden sein kannst. Damit gibst du einer anderen Quelle im Außen die Macht über dich.
  3. Was ist, wenn sich die Person oder die Situation nie verändern wird? Heißt das, du bist dann tatsächlich willens für den Rest deiner Zeit hier auf der Erde lieber unglücklich zu sein? So demonstrierst du dann, dass du recht hast? Das klingt wahnsinnig! Ist es auch.

MACH DOCH EINFACH MAL WAS GANZ ANDERES

Das nächste Mal, wenn du dich in einer solchen Situation befindest, tue doch mal etwas anderes als das, was du immer tust. Denn, wenn du ein anderes Verhalten übst, dann erhältst du auch andere Ergebnisse. Klingt logisch, ich weiß. Dennoch ist es immer noch nicht die Art und Weise, wie Menschen versuchen, neue Ergebnisse zu erzielen. Sie tun meist immer wieder das Gleiche und wundern sich, warum sich in ihrem Leben nichts verändert.

Veränderung startet bei dir! Wenn du ein anderes Ergebnis haben willst, dann denke, fühle und dann handle anders. Und frag dich, was gibst du gerade nicht?

EIN KURS IN WUNDERN

Ein Kurs in Wundern hat mir in solchen Situationen, in denen ich gern dachte, dass die Dinge so sein müssen, wie ich sie gern hätte, die Augen geöffnet. Besonders folgender Absatz hilft mir immer wieder zu üben, eine andere Perspektive einzunehmen:

„Nur was du nicht gegeben hast, kann in irgendeiner Situation fehlen. Doch erinnere dich an dies: Das Ziel der Heiligkeit wurde für deine Beziehung festgesetzt, und nicht von dir. Du hast es nicht festgesetzt, weil Heiligkeit außer durch Glauben nicht gesehen werden kann, und deine Beziehung war nicht heilig, weil dein Glaube an deinen Bruder so begrenzt und klein war.“

Ich gebe zu, die Sprache im Kurs ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber Worte sind nur eine Hülle, es geht um den Inhalt. Es ist eindeutig, wo wir hinschauen können, um diese und jede Situation anders zu betrachten: Was gibst du nicht?

NUR WAS DU NICHT GIBST FEHLT

Du beginnst mit dir und beantwortest ganz ehrlich Fragen. Z.B. Was genau habe ich über die andere Person gedacht und gefühlt? Habe ich versäumt etwas zu geben, sagen und machen? Welche Überzeugung hatte ich über diese Situation? Welche Befürchtung hatte ich, was habe ich vorenthalten? Wem oder was habe ich noch nicht vergeben? Welche gütige Geste hast du der anderen Person in dieser Situation vorenthalten? Wo war ich nicht ehrlich mit mir oder ihm/ihr? Wo hat dein Ego die Überhand gehabt? Wann hast du die Hoffnung verloren, dass alles gut ist und alles sich zu eurem Besten entfaltet?

Wenn du ehrlich auf diese Fragen antwortest, dann wirst du bemerken, dass nichts außerhalb von dir stattfindet, was du nicht mitbewirkt hast.

Wenn sich z.B. jemand nicht meldet, obwohl du denkst, dass er/sie es sollte, dann gibt es einige Fragen für dich. Zum Beispiel: Welche Gedanken und Gefühle habe ich über diese Situation und den anderen Menschen gehabt? Habe ich vielleicht gedacht: „Ach, der wird sich sowieso nicht melden, wie alle anderen davor auch. Ich kenne das ja nur so.“

Wenn ein/e Kollege/in egoistisch und kontrollsüchtig, dann frage dich entweder: „Wo bin ich auch so oder wann tue ich ähnliche Dinge?“ oder „Welcher Glaube wird damit in mir bestätigt?“ Vielleicht hast du irgendwo einen festen Glauben verankert, dass Menschen nun mal egoistisch und kontrollsüchtig sind. Woher kommt dieser Glaube? Ist er wirklich wahr? Wirklich? Bist du bereit, diesen Glauben loszulassen und dir einen nützlicheren anzueignen?

Unsere Umwelt spiegelt uns nur Dinge wieder an die wir glauben

Wenn wir glauben, dass die Welt gefährlich ist und wir uns vor allem schützen müssen, dann ist das die Welt, die wir die meiste Zeit sehen werden. Wenn wir jedoch an das Gute glauben und an die Schönheit und die Liebe, die in der Welt vorherrschen, dann halten wir die meiste Zeit Ausschau nach diesen Qualitäten in Menschen und Umwelt.

Wir alle haben unsere Filter. Diese Filter bestimmen, was dir widerfährt — nicht eine andere Person. Die andere Person kann nur das geben, was du zulässt oder aber auch nicht.

Es gibt zu jeder offensichtlichen menschlichen Ebene eines Ereignisses auch immer eine Metaebene — eine Ebene, wo du nach innen gehen kannst und dich fragen kannst: Was sagt mir diese Situation auf der Ebene von meinen Überzeugungen, Glaubenssätzen und Emotionen? Was habe ich zu dieser Situation beigetragen? Wie kann ich mich verändern? Wie kann ich aus dieser Situation lernen? Bin ich bereit mich zu verändern, damit ich jetzt andere Situationen zulassen kann?

Nur was du nicht gibst, kann in irgendeiner Situation fehlen.

Das kann zuerst natürlich auch eine schmerzvolle Erkenntnis sein. Aber wir sollten uns nicht mit unserem Schmerz kuscheln und es uns gemütlich machen, sondern ihn nutzen, um weiterzugehen und darüber hinauszusehen.

Wenn du dich zu sehr mit deinem Schmerz identifizierst, anstelle ihn dafür zu nutzen, um aus ihm zu lernen, machst du dich wieder zum Opfer. Als Opfer gibst du immer die Verantwortung und die Macht dein Leben zu gestalten aus deinen Händen.

Dich zu fragen, was du in irgendeiner Situation vorenthalten hast ändert radikal, wie du über diese Situation nachdenken kannst und welche Perspektive du einnehmen kannst. Genau das wünsche ich mir für dich, damit du lernen und wachsen kannst und in der nächsten Situation, ein Wunder erleben kannst.

Ein Wunder ist das Resultat einer Verschiebung deiner Sichtweise von Angst auf Liebe.

Weiterführendes Material und Buchtipps:

Sei das Licht
Peri

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