#36 Sich mit anderen vergleichen ist echt ein Killer

Peri Soylu Kommentar

#36 Sich mit anderen vergleichen ist echt ein Killer

 
 
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"Verbindung ist der Grund dafür, dass wir hier sind. Sie verleiht unserem Leben einen Zweck und Bedeutung. Darum geht es doch letztendlich."
- BRENÉ BROWN

Sich mit anderen vergleichen ist etwas, was wir von klein auf gelernt haben. Bereits in der Schule z.B. — bedingt durch unser Notensystem — wird uns vermittelt, dass Vergleiche und Konkurrenzdenken vollkommen okay sind. Warum es nötig ist, ein solches Notensystem als förderlich zu empfinden, verstehe ich nicht. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, dann kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass mir dieses ganze Vergleichen, und sich besser oder schlechter im Gegensatz zu anderen zu fühlen, nie gut getan hat. 

Dennoch ist es auch herausfordernd, etwas aufzugeben, was bei uns schon fast automatisch mitschwingt, weil es seit der Kindheit ein Teil von uns ist. Ich handhabe es dennoch so wie mit vielen Dingen, die wir auf dem Weg zum Erwachsenwerden erlernt haben. Ich verlerne sie, wenn sie nicht mit meinem inneren Frieden kompatibel sind.

Sich mit anderen vergleichen führt zu Trennung

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Sich mit anderen vergleichen führt dazu, dass wir nicht mit- und füreinander leben, sondern gegeneinander. Diese Einstellung killt nicht nur unsere Freude, sondern auch unsere zwischenmenschliche Verbundenheit. Dabei ist meine Erfahrung, dass insbesondere unser Gefühl von zwischenmenschlicher Verbundenheit ausschlaggebend für ein sinnvolles und glückliches Leben ist. Wissenschaftlerin Brené Brown, die zwischenmenschliche Verbindungen erforscht, sagt zum Thema Verbindung, dass wir alle unzertrennbar miteinander verbunden sind. Wir werden es nicht schaffen, uns von unserem eigenen Leid zu befreien, solange wir nicht alle — die ganze Menschheit — davon befreit haben. Weiterhin sagt Brown

„Wir brauchen uns gegenseitig. Wir sind neurobiologisch so verdrahtet, in Verbindung miteinander zu sein. Und das Fehlen von Gemeinschaft bedeutet Leiden. Jeder Mensch ist auf andere angewiesen.“ 

Wir haben eh viel zu viele Mauern um uns herum aufgebaut, die uns „schützen“ sollen. Viel zu oft geht es darum, dass wir etwas bekommen und nicht ein anderer. Geben verbinden wir damit, dass wir das, was wir gegeben haben, weniger haben. Aber wahrhaftig und bedingungslos zu geben ist auch immer eine Bereicherung für uns selbst. 

Nur was du nicht gibst fehlt

Ich habe es bestimmt schon mehrfach erwähnt und werde es hiermit nochmals tun, denn es passt meiner Erfahrung nach wirklich zu jeder einzelnen Situation, die wir erleben. In Ein Kurs in Wundern heißt es, dass nur das, was du nicht gibst, in einer Situation fehlt.

Was wir somit selber nicht willens sind zu geben, ist immer ausschlaggebend — es gibt keine Ausnahme. Wenn wir uns nicht für andere aufrichtig freuen können und anderen Menschen Glück und Erfolg gönnen, dann versäumen wir es in allererster Linie, uns für Glück und Erfolg zu öffnen. Wenn wir nicht gönnen,  handeln wir aus einem Mangel an Liebe, Furchtlosigkeit, Vertrauen und Güte. Willst du wirklich dafür stehen?

Mehr dazu, wie sich mit anderen vergleichen noch auf uns auswirkt, gibt es in der heutigen happycoollove Podcast Episode. Ich freu mich, wenn du reinhörst.

Sei das Licht
Peri

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Deine Peri

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