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Das Ego und seine großen Erwartungen

Peri A Course in Miracles, ACIM, Ego, Ein Kurs in Wundern, EKIW, Erfolg Kommentar

Wir (das Ego) haben schon ganz schön viele Erwartungen an uns, an andere Menschen, an Situationen oder an Ergebnisse. So richtig ergebnisoffen an Dinge und Menschen herangehen, fällt uns gar nicht leicht. So kommt es dann, dass wir in genug Situationen über unsere eigenen — oft auch sehr hohen — Ego-Erwartungen, wie andere zu sein haben, wie die Situation ausgehen soll, was für uns dabei herausspringen soll und überhaupt, stolpern.

Ich beobachte vor allem, dass wir über eine ganz bestimmte sehr große Erwartung unseres Ego immer und immer wieder stolpern: Wie unser erfolgreiches Ich auszusehen hat. Genauer gesagt, was unsere erfolgreiche Version zu besitzen hat und welche Meilensteine es bis zu welchem Zeitpunkt erreicht haben muss, damit wir zufrieden sind.

Wir (das Ego) haben schon ganz schön viele Erwartungen an uns, an andere Menschen, an Situationen, an Ergebnisse etc. So richtig ergebnisoffen an Dinge und Menschen herangehen, fällt uns gar nicht leicht. So kommt es dann, dass wir in genug Situationen über unsere eigenen — oft auch sehr hohen — Ego-Erwartungen, wie andere zu sein haben, wie die Situation ausgehen soll, was für uns dabei herausspringen soll und überhaupt, stolpern.

Ich beobachte vor allem, dass wir über eine ganz bestimmte sehr große Erwartung unseres Ego immer und immer wieder stolpern: Wie unser erfolgreiches Ich auszusehen hat. Genauer gesagt: Was unsere erfolgreiche Version zu besitzen hat und welche Meilensteine es bis zu welchem Zeitpunkt erreicht haben muss, damit wir zufrieden sind.

Was ist Erfolg eigentlich?

Klarstellung: Ich sage hier nicht, dass wir nicht einen gesunden Anspruch an unsere Arbeit haben dürfen. Ich sage auch nicht, dass wir nicht immer danach streben sollten, unser Bestes zu geben oder uns weiterzuentwickeln und die beste Frau oder der beste Mann zu sein, die / der wir sein können. Aber ich plädiere dafür, dass wir uns losmachen von den Ideen des Ego, wie (meist materieller) Erfolg und das Erreichen unserer Ziele genau auszusehen hat, damit wir uns dann die Erlaubnis geben, uns gut fühlen zu dürfen. Vor allem hilft es, sich von der Vorstellung zu lösen, die das Ego hat, wann das alles eingetroffen sein muss.

Zu oft verknüpfen wir Erfolg mit materiellen Dingen. Wie Beispielsweise an eine Geldsumme, die sich auf unserem Konto wiederfindet oder die Statussymbole, die sich bei uns im Laufe der Zeit angehäuft haben. Auch wenn gegen materielle Dinge per se nichts spricht, sind es dennoch nur Äußerlichkeiten. Wenn sie für dich deinen Wert ausmachen und du sie eines Tages nicht mehr hast, wer bist du dann? 

Natürlich sind diese materiellen Dinge auch schön und klar können wir darüber dankbar sein. Sie machen uns aber im absoluten Sinne nicht aus. Sie sollten also nicht dein Glück, deinen Frieden und deine Freude ersetzen, sondern lediglich ergänzen bzw. widerspiegeln. 

Das Ego: Erwartungen, Erwartungen, Erwartungen…

Ein Kurs in Wundern sagt, dass du einige deiner größten Fortschritte als Scheitern beurteilt hast und einige deiner größten Rückschritte als Erfolg gewertet. Worauf ich damit hinaus will ist, dass wir oft nicht einmal wirklich wissen können, wofür etwas gut ist. Unser menschlicher Filter (das Ego) ist dafür viel zu begrenzt. Wir müssten so viel mehr erfassen, um wahrhaft zu verstehen. Wir tun aber oft so als wenn wir es wüssten. Wenn wir z.B. Trauer empfinden, wenn Dinge nicht so verlaufen sind, wie wir sie als erfolgreich einstufen. Dabei kann ein Misserfolg, wie z.B. eine Person, die deine Zuneigung nicht erwidert hat oder eine Absage, auch durchaus ein Segen für uns sein. Einschätzen können wir das aber oft erst im Nachhinein. 

Unsere Gesellschaft und das Ego lehrt uns, dass wir so ziemlich alles und das sofort haben können. Den gleichen Anspruch übertragen wir dann auch auf unseren Erfolg. Wir sollten achtsam sein, dass wenn wir uns einer Aufgabe widmen und wir dafür nicht umgehend auf die Art und Weise belohnt werden, wie wir es für richtig und gut erachten, wir nicht gleich entmutigt sind und aufgeben.

Zudem erachte ich es Herausforderung, dass wir im dominanten Diskurs auch meist Erfolg gleichsetzen mit materiellem Erfolg. Ich treffe seltener Menschen, die  etwas tun, weil sie davon überzeugt sind, dass sie genau das tun müssen — ohne danach zu fragen, was materiell für sie drinnen ist. Zu oft fragen wir uns: „Was ist für mich drinnen?“, „Wie viele Leute werden mir auf Social Media-Kanälen folgen?“, „Werde dich dafür bewundert und geachtet werden?“ oder „Wie viel Geld kann ich damit verdienen?“.

Das Wunder ist meist direkt vor deiner Nase

Alles beginnt immer mit dem ersten Schritt. Fakt ist, wir fangen alle irgendwo und irgendwie an. Meist klein und mit Babyschritten. Auch (materieller) Erfolg ist ein Prozess. Und wir können nicht erwarten, dass wir gleich Hallen füllen, Millionen umsetzen oder dass uns sofort jeder kennt. Wir (das Ego) haben manchmal ein sehr pompöses Bild davon, wie unser Erfolg auszusehen hat. Die Falle hier ist, dass wir uns dann z.B. sagen: „Wenn ich den Traumjob habe, dann fange ich an,  mein Bestes zu geben“. Wir warten dann auf diesen großen Moment, den wir als würdig erachten, um endlich unser Bestes zu geben. 

Aber die Wahrheit ist, dass wir viele gute Momente unseres Lebens einfach an uns haben vorbei ziehen lassen. Denn meist verstehen wir nicht, dass der Moment unser Bestes zu geben immer jetzt ist. Meist passieren die Wunder genau vor unserer Nase, vor unseren Augen — genau in diesem Moment. Aber da wir (das Ego) denken, dass ein wundervoller Moment ganz anders auszusehen hat, verpassen wir diesen Moment, das Wunder, diese Chance, diesen einen Menschen, der genau vor uns steht.

Tausche deine Erwartungen gegen Wertschätzung ein

Was wäre wenn wir einfach mal öfter wertschätzen würden, was bereits für uns da ist? Die Menschen, die Situationen, die Dinge, die genau vor unserer Nase sind? Dann wären wir bestimmt um einiges zufriedener mit unserem Hier und Jetzt. Vielleicht würden wir auch aufhören, irgendeiner Idee, die das Ego von Erfolg hat, hinterherzulaufen. Dinge und Menschen zu würdigen, so wie sie sind, nimmt uns so viel Druck und Stress. Vor allem müsste die Welt sich nicht erst ändern, damit du dich wohlfühlen kannst. Du könntest dich einfach jetzt schon wohlfühlen und zufrieden sein. 

Alles, was wir wollen, wollen wir eh nur, weil wir denken, dass wenn wir es haben, es uns es damit besser geht. Aber wenn du dich nicht schon auf dem Weg dorthin gut fühlst, wird es nicht nachhaltig klappen. Die Kunst ist, zufrieden zu sein mit dem, was jetzt ist, während du dennoch mehr vom wahren Leben und von dir willst. Achte auf die Energie, die du auf dem Weg nach deinem Mehr in deine Umwelt abgibst. Denn diese ist es, die zu dir zurückkommt. Darauf gebe ich dir eine Garantie.  

Die Welt ein wenig besser verlassen

Insbesondere wichtig: Wenn du nicht das Gefühl hättest, dass du immer wieder deinen Ego-Erwartungen und den Ego-Erwartungen anderer Menschen gerecht werden müsstest, könntest du dich dem widmen, was wirklich erfolgreich und zufrieden macht. Ralph Waldo Emerson hat es so wunderbar zusammengefasst: 

„Erfolg im Leben zu haben bedeutet: Oft und viel zu lachen; die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern zu gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker zu verdienen und den Verrat falscher Freunde zu ertragen; Schönheit zu bewundern, in anderen das Beste zu finden; die Welt ein wenig besser zu verlassen, ob durch ein gesundes Kind, einen bestellten Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; zu wissen, daß wenigstens das Leben eines Menschen leichter war, weil Du gelebt hast – das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.“

Für mich klingt das mehr als erstrebenswert. Es klingt lebenswert. 

Sei das Licht
Peri

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Deine Peri

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