#19: Lebensweisheit für ein erfülltes Leben (Steve Jobs)

Peri Kommentar

#19: Lebensweisheit für ein erfülltes Leben (Steve Jobs)

 
 
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Heute schaue ich auf eine Lebensweisheit, die Steve Jobs mit den Absolventen der Stanford University des Jahres 2005 geteilt hat. Jobs hat damals in seiner Rede gesagt, dass wir die Punkte unseres Lebens immer erst im Nachhinein miteinander verbinden können. Wir können nur rückblickend Sinn aus vielen Dingen machen, die in unserem Leben passieren:

„Man kann die Punkte nicht verbinden, wenn man sie vor sich hat. Die Verbindung ergibt sich erst im Nachhinein. Man muss also darauf vertrauen, dass sich die Punkte irgendwann einmal zusammenfügen. Man muss an etwas glauben — Intuition, Schicksal, Leben, Karma, was auch immer. Diese Haltung hat mich nie enttäuscht, sie hat mein Leben entscheidend geprägt.“ —Steve Jobs

Ich wende in der heutigen Episode diese Lebensweisheit auf meinen eigenen Lebensweg an — vor allem auf meine Schul- und Studienzeit. Denn ich weiß, was Jobs damit meint, wenn er von Punkte miteinander verbinden spricht. Und wieder ist die Eigenschaft zu vertrauen so entscheidend in diesem Zusammenhang.

Ein sinnvolles Leben enthält auch „Umwege“

Ich habe auch einige Umwege gemacht, bevor ich letztendlich ein Studium an einer Universität begonnen habe. Ich mag das Wort Umwege zwar nicht, aber nehme das Wort mal, weil mir in diesem Zusammenhang kein besseres Wort einfällt. Denn eigentlich gibt es keine Umwege.

Für mich war es immer klar, dass ich studieren gehen würde. Aber was ich studieren würde, damit war ich auch erst einmal total überfragt. 

Dennoch gab es für mich nicht den kleinsten Zweifel, dass ich studieren würde. Für Außenstehende war das natürlich nicht so selbstverständlich, wie für mich. Und da zeigt es sich wieder: Wenn du etwas mit solcher Überzeugung fühlst und glaubst, dann gibt es immer einen Weg. Dann trifft dich das Universum auf halber Strecke und zeigt dir deinen Weg. Immer. Es gibt hier keine Ausnahmen. 

Mein segensreicher Stolperstein: Die Studienwahl

Ich habe mich mit der Studienwahl schwer getan. Ich wusste nicht einzuschätzen, wo meine Stärken waren und wo ich gut aufgehoben war. Deshalb war die Zeit zwischen Abitur und Studium eine nervenaufreibende, sehr verunsichernde Zeit für mich. Da ich noch keine Idee hatte, mit welchem Studiengang es nach dem Abitur für mich weitergehen konnte, habe ich zwei Jahre lang gebraucht, um mich endlich an einer Universität einzuschreiben. Diese zwei Jahre waren gefühlt eher die Hölle für mich. 

Und — nach dem Ausflug in meine Vergangenheit — komme ich jetzt wieder zurück zum Anfang und damit zu der Lebensweisheit von Steve Jobs: Auch wenn diese Zeit schrecklich anstrengend für mich war, sie war zu etwas gut. Damals wusste ich natürlich nicht wofür. Ich habe diese Zeit lange als Makel empfunden.

Aber heute ich weiß, dass diese Zeit etwas sehr einzigartiges mit mir gemacht hat: 

Wenn ich heute mit jungen Menschen spreche, die in einer ähnlichen Lage sind, wie ich es damals war, dann weiß ich genau, wie es ihnen geht. Ich weiß, was sie fühlen, was sie über sich denken, wie verunsichert, blockiert und vielleicht wertlos sie sich fühlen. 

Ich weiß, dass das diese Gefühle nicht über sie stimmen, dass diese Phase nur ein Ausschnitt ihres Lebens darstellt. Da ich das nicht nur weiß, sondern es wirklich so fühle, erreiche ich diese jungen Menschen auf eine andere Art und Weise als Menschen, denen diese Phase im Leben erspart geblieben ist. Das ist meine Gabe in diesem Zusammenhang.  Mehr Details zu meiner Geschichte und zu der Lebensweisheit von Steve Jobs gibt es in dieser Podcast Episode. Hör einfach mal rein. 

Lebensweisheit: „Wo du stolperst…

…dort liegt dein Schatz“, ist eine weitere Lebensweisheit, die von Joseph Campbell stammt. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Phase mich gütiger, großherziger, verständnisvoller und dankbarer für mein Studium gemacht hat. Noch wichtiger: Diese Phase hat dazu geführt, dass ich meiner Aufgabe als Karriereberaterin und später als Studienberaterin aus vollstem Herzen nachgehen konnte. Ich wollte unbedingt dafür sorgen, dass niemand, den ich unterstützen konnte, sich je so fühlen würde, wie ich mich damals gefühlt habe. Diese Motivation wäre nie da gewesen, hätte ich diese Erfahrung damals nicht selbst gemacht.

Übrigens: Als ich dann endlich meine Universität und meinen Studiengang gefunden hatte, habe ich habe jeden Tag als Studentin genossen. Noch heute überkommt mich eine große Dankbarkeit, wenn ich darüber nachdenke, dass ich so eine unglaublich privilegierte Studienzeit hatte. Ich durfte mich voll und ganz auf mein Lernen und auf mein Studium konzentrieren. Da meine Familie mich vollkommen unterstützt hat. Insbesondere mein Bruder hat mein Studium finanziert, ohne je einen wirklichen Anspruch an mich zu stellen. Ich fühle mich mehr als gesegnet durch diese Erfahrung.

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Peri

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