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Auffallen ist wahre Bescheidenheit

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Normalerweise leben wir ein ziemlich stromlinienförmiges Leben, welches ungefähr so verläuft: Von Montag bis Freitag gehen wir zur Arbeit, wir treffen unsere Freunde und Familie, haben ein, zwei Hobbys, freuen uns auf das Wochenende und quälen uns wahrscheinlich montags wieder zur Arbeit. Ach so, und außerdem freuen wir uns auf unsere durchschnittlich sechs Wochen Urlaub im Jahr. Im Urlaub können wir dann endlich entspannen.

Irgendwann heiraten wir, bekommen Kinder, kaufen uns eine Wohnung, einen Hund, ein Auto und gehen immer noch von Montag bis Freitag zur Arbeit. Auffallen tun wir eher nicht. Das geht so in einer gefühlten Endlosschleife weiter bis wir dann 65 Jahre alt sind. Vielleicht beginnt dann für viele das richtige Leben. Mit 65 können wir dann unsere Träume leben. Echt jetzt?

Auffallen ist nicht bescheiden? Oh Doch!

Warum tun wir das?

Die Antwort vieler wird sein, weil es alle so machen. Die einzigen Menschen, die es anders machen sind die Reichen und die Rockstars. Es gibt aber vielleicht auch Menschen, die dieses Lebenskonzept zufrieden stimmt.

Doch wenn alles möglich wäre, weil dir jemand garantieren könnte, dass — was immer du auch vorhast — du nicht scheitern könntest, wäre das dein Lebenskonzept, welches du wählen würdest? Wirklich?

Normalerweise trauen wir uns nicht aufzufallen, mehr zu wollen und unseren Träumen zu folgen. Es fühlt sich für uns sicherer an, einfach in der Masse unterzugehen.

Fühlt es sich aber auch glücklicher an? Das wissen wir meist nicht, denn wir trauen uns ja nicht, aufzufallen — also wissen wir nicht, was auf der anderen Seite unseres Mutes auf uns wartet. Auffallen hat oft auch viele nicht so positive Konnotationen. Für viele ist Auffallen eitel, arrogant und selbstbezogen.

„DON’T DIE WITH THE MUSIC STILL IN YOU.“

Wayne Dyer

Es kommt aber ganz darauf an, wie wir Auffallen definieren. Wenn ich ans Auffallen denke, denke ich eher daran, dass wir uns trauen, das zu leben, was wir in uns spüren und wer wir wirklich sein wollen. Wayne Dyer hat einmal gesagt: „Don’t die with the music still in you“. Stirb nicht, ohne deine Träume gelebt zu haben. Diese Art von Auffallen ist nicht arrogant oder eitel. Sie ist genau das Gegenteil. Es ist bescheiden, wenn du deinen Part von einem übergeordneten Plan annimmst und die Chance wahrnimmst das zu leben, warum du eigentlich hier bist. Wenn du anerkennst, dass nicht du diesen übergeordneten Plan gemacht hast, sondern es eine größere Intelligenz gibt, die es besser weiß als du, dann ist das Bescheidenheit.

WAS WÜRDEST DU TUN, WENN DU WÜSSTEST, DASS ES KEIN SCHEITERN GIBT?

Unsere menschliche Natur hat generell Angst. Auch Auffallen macht uns Angst. Warum? Wenn wir nicht mehr ein „konventionelles“ Leben führen wollen und verkünden, dass wir nach links und rechts schauen und nicht nur in unserer Komfortzone bleiben wollen, dann könnten wir scheitern. Das bedeutet Gefahr für unseren menschlichen Verstand. Wenn wir scheitern befürchten wir, dass alle um uns herum merken könnten, dass wir nicht gut genug sind. Nicht gut genug heißt für jeden etwas anderes. Es könnte sich z.B. in nicht klug genug, nicht jung genug, nicht alt genug, nicht schön genug, nicht reich genug, nicht arm genug, nicht gütig genug, nicht erfolgreich genug, nicht perfekt genug, nicht dünn genug etc. äußern. Wenn wir nicht gut genug sind, dann überkommt uns letztendlich die Angst, nicht liebenswürdig zu sein. Liebe ist die Quelle allen Daseins. Nicht liebenswert zu sein ist genau die Grund-Angst, die unseren Menschenverstand oft beutelt.

Nicht Auffallen heißt, nicht scheitern, heißt nicht unsere Liebenswürdigkeit hinterfragen müssen. Heißt ich bin vermeintlich sicher, weil ich meine Ängste nicht hinterfrage.

DU BIST GUT GENUG UND LIEBENSWERT

Also geht es bei der Vermeidung vom Auffallen meist hierum: Ich bin nicht gut genug, wenn ich etwas nicht schaffe und mir damit beweise, dass ich nicht liebenswürdig bin. Puh, was für ein Glaubenssatz.

Kein Wunder, dass wir uns oft nicht trauen, über unsere jetzige Situation hinauszugehen. Wenn wir in unserer Komfortzone bleiben, dann sind wir vermeintlich sicher. Denn wenn wir unsere Träume nur in der Theorie leben, können wir nicht scheitern und müssen nicht an unserer Überzeugung rütteln, dass wenn wir scheitern wir nicht mehr liebenswert sind. Was wir hierbei aber vergessen ist, dass wenn wir es nicht einmal versuchen, wir per se gescheitert sind.

Wenn ich scheitere bin ich nich mehr liebenswert. Diese Überzeugung ist nur ein Satz, den du so oft wiederholt hast, bis du dich selber davon überzeugt hast, dass er wahr sein muss. Aber ist dieser Satz wirklich wahr? Hast du nicht genug Beweise in deinem Leben für das Gegenteil?

WELCHE GLAUBENSSÄTZE REGIEREN DEIN LEBEN?

Das Gute ist, dass Glaubenssätze veränderbar sind. Der erste Schritt ist immer, dir bewusst zu werden darüber, welche Überzeugungen dein Leben lenken. Behalte die, die dich weiterbringen und lege die ab, die dir nicht mehr nützlich sind. Klingt einfach. Ist es auch. Alles ist genau so komplex und kompliziert oder so einfach und leicht, wie du es dir einredest.

Der erste Schritt ist sich immer bewusst zu machen, welche Überzeugung dich da grad am Haken hat, wenn etwas nicht so läuft, wie du es willst und du bereit bist, es zu verändern. Vielleicht schaust du im zweiten Schritt, was für einen Grund du hast (meist sind diese Sätze schon sehr lange deine Begleiter), diese Überzeugung zu leben. Ein dritter Schritt kann sein, dass du dich innerlich bei dieser Überzeugung bedankst, weil sie dir einmal wohl nützlich war — nun aber nicht mehr — und sie ziehen lässt. Denn jetzt kommst du ohne sie klar.

Jedes Mal, wenn diese Überzeugung sich wieder einschleicht, übe diese drei Schritte. Veränderung ist ein Prozess. Sei gütig zu dir. Nehme dir die Zeit, neue, dich stärkende Überzeugungen durch Wiederholungen aufzubauen und zu festigen. Es ist wie beim Sport. Ein Six-Pack entsteht auch nicht nach einem Besuch im Fitness-Studio. Neue Ergebnisse kommen durch neues Verhalten. Wie gesagt, es ist wirklich nicht so kompliziert, wie wir manchmal denken. Ich glaube an dich!

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