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Selbstliebe: 6 Tipps wie du liebevoller zu dir bist

Peri Soylu A Course in Miracles, Achtsamkeit, Ein Kurs in Wundern, Selbsterkenntnis, Selbstliebe Kommentar

Lieber doch die Podcast Episode zum Thema Selbstliebe anhören?

„Du kannst andere nicht mehr lieben, als du dich selbst liebst“ oder „Liebe dich selbst, dann ist es egal, mit wem du zusammen bist.“ Wir alle haben diese Sätze zum Thema Selbstliebe schon in der ein oder anderen Variante gehört. 

Im Kurs in Wundern heißt es, dass wir denken, dass wir viele verschiedene Probleme haben, aber in Wirklichkeit haben wir immer nur ein Problem und das ist unsere Trennung von der Liebe. Was würdest du anders machen als jetzt, wenn du wüsstest, dass deine Probleme nur Symptome für eine Sache sind: Du bringst dir selber nicht genug Liebe entgegen, weil du gelernt hast zu denken, dass du in der ein oder anderen Form nicht gut genug bist? Die Betonung sollte hier auf dem Wort GELERNT liegen. Wenn etwas gelernt werden kann, dann können wir es auch wieder verlernen. Wir können uns nicht mehr dienliche Überzeugen mit neuen, liebevollen Überzeugungen ersetzen. Selbstliebe kannst du also lernen. Wobei lernen vielleicht auch der falsche Begriff ist. Wir können verlernen all die Illusionen, die wir über uns gelernt haben zu VERLERNEN, damit wir wieder zu unserem Ursprung der Liebe zurückkehren. 

Wie genau kannst du Selbstliebe praktizieren? Selbstliebe ist manchmal ein ziemlich abstraktes Konzept für uns. Deshalb habe ich hier einige Möglichkeiten für dich, wie du mehr Selbstliebe praktizieren kannst:

1. Die Basics für die Selbstliebe

Gib gut Acht auf dich. Gute Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichender Schlaf sind so essenziell für dein Wohlbefinden. Verschiebe diese Dinge nicht in eine entfernte Zukunft. Es gibt einfach keine gute Ausrede, diese so basalen Dinge, nicht in dein Leben einbinden zu können. Wer sonst soll sich um dich kümmern, wenn nicht du selbst?

2. Verständnis führt zur Selbstliebe

Verständnis ist immer der erste Schritt, mehr Mitgefühl für dich und andere Menschen zu entwickeln. Wenn wir verstehen, fällt es uns leichter, über die Dinge hinauszublicken und zu -wachsen. Die Vergangenheit können wir nicht ändern. Aber unsere Zukunft wird dadurch beeinflusst, wie wir den jetzigen Augenblick nutzen. Wenn du bereit bist, Verständnis, Liebe und Mitgefühl in deinem Leben für dich und andere Menschen zu kultivieren, dann kreierst du mit deinen Gedanken und Handlungen in deiner Gegenwart eine andere Zukunft für dich. Mehr Verständnis für dich und warum du so bist, wie du bist, führt automatisch zu mehr Selbstliebe.

3. Vergebung

Selbstliebe entsteht auch durch Vergebung. Vergebe dir selbst und vergebe anderen.

Vergebung darf hier nicht so verstanden werden, wie wir normalerweise Vergebung anwenden: Jemand hat etwas getan, was uns in irgendeiner Weise wirklich schadet. Aber indem ich der Person vergebe, billige ich, was geschehen ist und spreche die Person von ihrer Verantwortung frei. Das ist nicht, was ich mit Vergebung meine.

Vergebung heißt u.a., die Vergangenheit so annehmen, wie sie war. Du kannst deine Vergangenheit nicht verändern. Aber du kannst sie annehmen, deine Lehren daraus ziehen und deine Perspektive auf Ergebnisse und Menschen anpassen, so dass sie du loslassen und frei sein kannst.

Lass die Hoffnung los, dass die Vergangenheit anders hätte sein müssen. Versuche anzunehmen —  auch wenn Dinge nicht immer ideal waren, auch wenn 99% der Situation schmerzhaft war — finde diesen einen Prozent, der dir deine Macht wiedergibt. Anderen Menschen verzeihen heißt in erster Linie immer, dir etwas Gutes zu tun. Denn solange du die anderen nicht loslässt, bist du nicht in Frieden mit den Dingen und deinem Leben.

Du vergibst nicht, um das Verhalten zu billigen, sondern um deinetwillen: Solange du nicht vergibst, hat die andere Person immer noch Macht über dich. Hol dir deine Macht zurück indem du loslässt. Es geht um deine eigene Freiheit.

4. Jeden Tag eine liebevolle Tat

Selbstliebe kann in großen und kleinen Dingen sichtbar werden. Tu jeden Tag mindestens eine Sache, die dir guttut. Frage dich immer jeden Morgen: „Was ist die liebevollste Sache, die ich heute für mich tun kann?“ Und noch wichtiger: Tue sie dann auch. 

5. Vermeide (Selbst)Kritik

Selbstliebe heißt Kritik vermeiden: keine Selbstkritik und auch keine Kritik an anderen Menschen.  

Ganz ehrlich: Keine Kritik. Punkt. Denn auch andere Menschen kritisieren ist genauso toxisch für dein emotionales und körperliches Wohlempfinden, wie dich selbst kritisieren.

Ich weiß, dass uns nicht immer alles gelingt, was wir uns vornehmen. Aber wenn wir uns es nicht einmal vornehmen, dann wird es uns erst recht nicht gelingen.

Keine Kritik heißt nicht, dass wir ignorieren, wenn wir oder andere einen Fehler machen und alles schön reden. Denn Fehler gehören zu unserer menschlichen Erfahrung einfach dazu. Wir können unsere Fehler wahrnehmen, anerkennen und dennoch großzügig und liebevoll mit uns und anderen umgehen. Wenn du dich nicht nur auf den Fehler konzentrierst, sondern darauf, was du aus deinem Fehler lernen kannst und wie du es das nächste Mal besser machst, dann ist ein Fehler kein Fehler mehr, sondern eine Lernerfahrung.

 

6. Freunde & Beziehungen

Umgebe dich mit Freunden, die sich mit dir freuen können und deine guten Eigenschaften schätzen. Du benötigst keine Menschen in deinem Leben, die dich herunterziehen, dich kritisieren oder die dich emotional auslaugen. Auch das ist ein Teil von aktiver Selbstliebe. Du setzt deinen Standard für deine Freundschaften und für deine Beziehungen. Deine Freundschaften und Beziehungen sind ein direkter Spiegel und zeigen dir, wie es um deine Selbstliebe und Selbstachtung steht.

P.S. Sprich deine Wünsche und Bedürfnisse mit Menschen an. Erwarte nicht, dass jemand diese erraten kann. Und nur für alle Fälle: Wünsche und Bedürfnisse äußern ist nicht egoistisch. Natürlich bedeuten Freundschaften und Beziehungen auch, Kompromisse einzugehen. Aber mit den Kompromissen fühlen sich dann idealerweise alle wohl.

P.P.S. Hier kommen noch einige passende Buchempfehlungen:

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Bemerkungen 4

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      Dear Asaf: you are more than welcome 🙂 Thanks for reading the article and sharing your thoughts with me / us and let me know how it goes with implementing the one self loving act each day. Have a great day! Peri

  1. Hi Peri, This really resonates with me, especially the daily loving act towards myself. It’s easy to ask „did I do a random act of kindness (for someone else)“, but how often do I think of that as it relates to my own self care??? Great idea. I will incorporate it into my daily task list and evening review journal! Thanks so much for the inspiration.

    1. Post
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      Oh my God! Grace, bless you. Did you put the text in google translate? Thanks so much for going through the effort and reading the post. Yes, I know what you mean with self care. It is often so much easier for us to do something kind for everyone around us and putting ourselves last. But that is so counterproductive! And we haven’t even touched upon the topic of forgiveness. Usually it is easier for us to forgive others than ourselves. So awesome, Grace! Let me know how it goes and thanks again for your comment! We heal one act of kindness (towards us and others) at a time, don’t we? Have a great weekend, Peri

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