den Frieden, Ein Kurs in Wundern, Peri Soylu, happycoollove Podcast

#194 Mach Platz für den Frieden – EKIW

Peri Soylu Kommentar

happycoollove Podcast: Dein Podcast für mehr Lebenssinn, Bewusstsein und Klarheit
happycoollove Podcast: Dein Podcast für mehr Lebenssinn, Bewusstsein und Klarheit
#194 Mach Platz für den Frieden - EKIW
/

„Niemand greift an ohne die Absicht, zu verletzen.“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.170.1:1

Ich weiß nicht, ob du — als Schüler/in von  EKIW — schon mal auf die Idee gekommen bist, zu schauen, welche Lektion aus dem Übungsbuch auf deinen Geburtstag fällt, wenn du am 01. Januar mit Lektion 1 gestartet bist. Ich lande bei Lektion 170, die den Titel „In GOTT ist keine Grausamkeit, und keine ist in mir“ trägt. 

Diese Lektion enthält einen der genialsten Sätze, die der Kurs uns bietet: „Doch denke nicht, dass Angst der Ausweg aus der Angst ist.“ Ich finde dieser Satz ist so machtvoll, klar und eindeutig. Jeder, der aus der Angst heraus handelt, wird den Frieden nicht erlangen. Abraham-Hicks würde dazu sagen: „You can’t get there from there.“ Denn Frieden ist kein Ergebnis, der aus einer ängstlichen Maßname entsteht. Frieden ist, wenn du den Frieden in dir wiederkennst und ihn ausdehnst. So wie Liebe nur von Liebe angezogen wird, wird Angst nur von Angst gespiegelt. 

Die Hindernisse für den Frieden

Der  happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung:

In Lektion 170 passiert etwas Spannendes. Diese Lektion verweist auf das Textbuch. Das passiert ab und an mal in EKIW. Wenn ich die Zeit habe, dann lese ich da auch noch einmal nach — und kann das nur als Tipp so an dich weitergeben, immer mal wieder im Textbuch zu stöbern. Denn das Textbuch ist die Grundlage für das Übungsbuch. Es klären sich so manche Dinge im Übungsbuch, wenn du ab und an zum Textbuch greifst. 

In Absatz 9 der Lektion 170 steht nicht nur dieser großartige Satz über die Angst, sondern weiterhin es heißt dort: „Wir wollen uns daran erinnern, was im Textbuch im Hinblick auf die Hindernisse vor dem Frieden unterstrichen wurde. Das Letzte, von dem es am schwersten fällt zu glauben, es sei nichts, ein scheinbares Hindernis, das wie ein massiver Block aussieht, undurchdringbar, Furcht erregend und unüberwindlich, ist die Angst vor GOTT SELBST. Hier ist die Grundprämisse, die den Gedanken der Angst als Gott auf den Thron setzt. Denn die Angst wird von denen geliebt, die sie anbeten, und die Liebe scheint jetzt mit Grausamkeit ausgestattet zu sein.“ 

Warum erzählt uns das Ego überhaupt, dass die Liebe mit Grausamkeit ausgestattet werden kann? Ich verstehe das so: Die Liebe lehrt uns, dass unsere wahre Macht und Stärke in der Wehrlosigkeit liegt. Das, was uns das Ego wiederum den ganzen Tag über vermitteln will, ist, dass wir nur im Angriff und in der Verteidigung Schutz finden. Wir blicken hiermit auf diametral entgegengesetzte Ideen, worin unsere Sicherheit liegt. Das Ego sagt, dass du dich vor anderen schützen musst. Natürlich vergisst es — bequemerweise — dich darauf aufmerksam zu machen, dass Verteidigung und Angriff auch Angst sind und somit die Angst verstärkt wird. Gut für das Ego, weil es dich dann in diesem Kreislauf gefangen halten kann. Schlecht für den inneren Frieden, weil der mit solch einer Überzeugung keinen dauerhaften Platz in dir findet. 

Die Angst vor GOTT

Wir finden den Absatz aus dem Text, auf den uns die Lektion 170 aufmerksam macht, auf S. 420. Dieser Abschnitt trägt die Überschrift “Das vierte Hindernis: die Angst vor GOTT“. Der gesamte Abschnitt startet bereits auf Seite 406. Hier werden uns "die Hindernisse vor dem Frieden“ erläutert. Das erste Hindernis ist z.B., dass das Ego andauernd versucht, den Frieden wieder loszuwerden, indem es uns unaufhörlich nach der Schuld in unseren Brüdern (alle anderen Menschen) Ausschau halten lässt. 

Ich glaube, du kennst das auch, dass wir, wenn wir wollten, in jedem andauernd einen Fehler finden könnten. Es geht so verdammt schnell, dass uns jemand nerven kann oder uns verärgert. Sofort fangen wir an, zu kritisieren und zu urteilen darüber, was der andere getan hat und wie bescheuert er ist. Und genau diese Eigenart des Ego ist die erste Hürde, die wir haben, um den Frieden Platz zu machen. Wir wollen recht haben, dass jemand schuldig ist. Frieden kann sich nicht ausdehnen, wenn wir ihn nicht behalten, sagt der Kurs. Somit ist schon die kleinste Versuchung, den kleinsten Fehler in deinem Bruder zu sehen, ein Angriff auf deinen inneren Frieden, der sich damit nicht ausdehnen kann. Da sind immer wieder Unterbrechungen, die das Ego uns anbietet, damit wir nicht mehr Platz für unsere wahre Natur machen, sondern den Geist gespalten halten. 

Ich will hier kurz noch auf das vierte Hindernis eingehen, welches dem Frieden im Weg steht. Der Kurs sagt, dass das Ego diese Hürde als unüberwindbar für uns darstellt, was irgendwie verständlich ist. Denn wenn der Frieden über dieses Hindernis hinwegfließt, dann ist damit auch klar, dass alles, wofür das Ego steht, wirklich Illusion war.

Hierzu kommt mir ein Satz aus dem Kurs in den Sinn, wo es heißt, dass wir glauben, dass ohne das Ego alles Chaos ist, uns aber versichert wird, dass ohne das Ego alles Liebe ist.

Den Frieden erlangen

Als ich den Abschnitt über “die Hindernisse vor dem Frieden“ gelesen habe, bin ich über einige Formulierungen über Wunder gestoßen, die ich hier noch mal für uns festhalten will. Wir erinnern uns hier zuerst einmal einmal daran, dass Wunder immer nur ein Perspektivwechsel — von der angstbesetzten Sicht zu einer liebevollen Sicht auf die Welt — beinhalten. Ein Wunder macht uns auf das aufmerksam, was unsere wahre Natur ist: Liebe. 

„Die Welt zu überwinden ist nicht schwieriger, als über deine kleine Mauer wegzusteigen.“ Mit dieser Mauer ist hier der Wunsch, den Frieden wieder loszuwerden, gemeint, wie z.B. durch Fehler in anderen finden. Da ist eine weitere Sache, die das Ego liebend gern für uns tut. Es redet uns ein, dass innerer Frieden so unerreichbar ist, dass wir oft bereits überfordert aufgeben, ohne wirklich je richtig begonnen zu haben. Und dann sagt der Kurs, dass die Welt zu überwinden, gar nicht so schwer ist. Wir lesen weiter: „Denn im Wunder deiner heiligen Beziehung — ohne diese Schranke — ist jedes Wunder enthalten. Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeit bei Wundern, denn sie sind alle gleich. Jedes ist ein sanfter Sieg der Anziehungskraft der Liebe über die Anziehungskraft der Schuld…Jedes Wunder ist nur das Ende einer Illusion.“

Noch etwas anderes wird in diesem Abschnitt mehr als deutlich: Wir können uns nicht allein erlösen. Wir brauchen unsere Brüder. Wenn wir nicht vergeben, dann tragen wir Angst in uns und mit Angst an der Seite können wir nicht zur Liebe gelangen: „Bruder, du brauchst Vergebung deinem Bruder gegenüber, denn ihr werdet euch gemeinsam in die Verrücktheit oder in den HIMMEL teilen.“

Vielleicht sollten wir uns also das das nächste Mal, bevor wir wieder versucht sind — egal, wie klein dieser Angriff bzw. die Verteidigung gegenüber jemanden zu sein scheint — genau daran erinnern, dass unsere Erlösung in den Händen unserer Brüder liegt, die wir mit Mitgefühl ansehen, anstelle ihre Verrücktheit zu bestärken. Nur ein angstfreier Geist liebt wahrhaft.

Du kannst den Frieden nicht allein erlangen
Deine Peri

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.