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#196 Das Ego ist das Symbol der Trennung

Peri Soylu Kommentar

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#196 Das Ego ist das Symbol der Trennung
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GOTT hat keinen Namen.“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.184.12:1

Es gibt Lektionen im Übungsbuch des  Kurses, die lese ich und sie sind am Ende des Tages für mich abgeschlossen. Der nächste Tag bringt mir die nächste Lektion und die vorherige ist dann wieder weiter weg. Und dann gibt es immer wieder mal Lektionen, die mir so die Augen für etwas öffnen, dass ich sie nicht so schnell wieder ablegen kann. 

Letzte Woche war es für mich die Lektion 184: „Der Name GOTTES ist mein Erbe“. Bereits die ersten beiden Sätze sind so profund: „Du lebst mit Hilfe von Symbolen. Du hast Namen für alles, was du siehst, erfunden.“ Bam.

Denn wir (das Ego) denken oft genug, dass alles einen Namen haben muss, damit wir es einsortieren können. Aber was wäre, wenn wir — genau durch dieses Vergeben von Namen — die Dinge spalten, sie begrenzen und dadurch eine Welt erschaffen, die Trennung, Symbole und Kategorien als normal empfindet? Denn genau das ist passiert, seitdem wir dem Ego mehr trauen als unserer wahren Natur. 

Ego - Edge God out

Der  happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung:

Ich muss grad daran denken, wie Wayne Dyer einmal das Ego definiert hat: „Edge God out.“ Es ist so als wenn wir — dadurch, dass wir Dinge benennen — sie aus der Einheit herausnehmen, um dieser Sache unsere eigene Definition aufzuerlegen, um dann zu behaupten, dass das die Wahrheit ist. Ein Symbol kann niemals die Wahrheit sein, weil Symbole immer Raum für Interpretation bieten. Die Wahrheit ist immer vollkommen klar allgemeingültig. 

Woher wissen wir, dass ein Baum Baum ist? Oder, dass die Erde Erde heißt? Wer hat das so bestimmt und was geschieht, wenn wir das einfach annehmen? Und was passiert, wenn wir ohne ein Symbol oder Label an etwas herantreten, wenn wir das berühmte unbeschriebene Blatt Papier oder die leere Reisschale sind? 

 "Ein Kurs in Wundern" weist uns darauf hin, dass es tatsächlich schwer ist, den Geist all diese Unterscheidungen treffen zu lassen, dadurch, dass wir sie benennen und einen Raum zwischen ihnen kreieren: „Es ist schwer, den Geist tausend fremde Namen zu lehren und tausend noch dazu. Doch glaubst du, das sei es, was Lernen heißt, das sei sein eines wesentliches Ziel, durch das Kommunikation erreicht wird und wodurch sich Konzepte auf bedeutungsvolle Weise miteinander teilen lassen.“

Wir denken oft genug, dass GOTT aktiv wieder in unser Leben zu lassen, schwer ist. Aber wie erinnert uns der Kurs: Die Wahrheit ist einfach. Komplexität ist vom Ego. 

Zeichen und Symbole

Die Welt des Ego wird notdürftig durch Zeichen und Symbole zusammengehalten. Und jeder, der an einem kollektiv gültigen Symbol zweifelt oder es hinterfragt, wird oft genug für verrückt erklärt. So arbeitet das Ego. Es gibt dir vor, wie du zu denken hast und wie all die Dinge genau um dich herum heißen — und wenn du auf die Idee kommst, seine Symbole zu hinterfragen, dann wird es dich höchstwahrscheinlich angreifen. 

„Es ist eine Phase des Lernens, durch die ein jeder gehen muss, der kommt. Je schneller er aber wahrnimmt, worauf es beruht, wie fragwürdig seine Voraussetzungen und wie zweifelhaft seine Ergebnisse sind, desto schneller stellt er seine Wirkungen infrage. Ein Lernen, das mit dem endet, was die Welt lehrt, hört auf, bevor es bei der Bedeutung angelangt ist. An seinem rechten Platz dient es nur als Ausgangspunkt, von dem aus eine andere Art des Lernens beginnen, eine neue Wahrnehmung gewonnen werden kann und all die willkürlichen Namen, die die Welt verleiht, zurückgenommen werden können, sobald sie in Zweifel gezogen werden.“

Der Name, den GOTT dir gab

Jenseits von den Zeichen und Symbolen des Ego ist, was GOTT uns gegeben hat. Das können wir nur annehmen, wenn wir all diese Begrenzungen des Ego und des Körpers hinter uns lassen. Jeden Tag ein bisschen mehr dadurch, dass wir still werden, nach innen gehen und meditieren, um zu erkennen, dass wir kein Körper sind — und dass dieser Gedanke uns wahrhaft frei macht. 

„Freiheit muss so lange unmöglich sein, wie du einen Körper als dich selbst wahrnimmst. Der Körper ist eine Grenze. Wer die Freiheit in einem Körper sucht, der sucht nach ihr, wo sie nicht gefunden werden kann. Der Geist kann befreit werden, wenn er sich nicht mehr in einem Körper sieht, fest an ihn gebunden und durch seine Gegenwart geschützt. Wenn das die Wahrheit wäre, wäre der Geist fürwahr verletzlich!“ (Lektion 199)

Wir schauen auf Dunkelheit des Ego und dann leugnen wir, dass diese Macht über uns hat. Es ist nicht so, dass du diese Symbole nicht nutzen sollst, sagt der Kurs, aber du sollst dir immer bewusst machen, was die absolute Wahrheit ist. 

Das Ego ist ein schäbiger Ersatz

Das Ego hat nur Macht über dich, weil du seine Symbole als deine Wahrheit akzeptierst. Du kannst hier sein und mit der Welt interagieren, ohne wirklich hier zu sein und mit den offensichtlichen Dingen wahrhaft zu interagieren — immer, wenn du dich in der Interaktion an deine wahre Herkunft erinnerst. Deine Macht liegt darin, dass du auf dieser Welt bist, aber weißt, dass du nicht von dieser Welt bist: 

„GOTT hat keinen Namen. Und dennoch wird sein NAME zur abschließenden Lektion, dass alle Dinge eins sind, und mit dieser Lektion hört alles Lernen auf. Alle Namen sind geeint, der ganze Raum erfüllt von der Widerspiegelung der Wahrheit. Jeder Graben ist geschlossen, und die Trennung ist geheilt. Der NAME GOTTES ist das Erbe, das ER denen gab, die die Wahl getroffen hatten, dass die Lehren der Welt des HIMMELS Platz einnehmen sollten. Bei unserem Üben ist es unser Ziel, unseren Geist das annehmen zu lassen, was GOTT als Antwort auf das jämmerliche Erbe gab, das du als angemessenen Tribut für den Sohn, den ER liebt, gemacht hast.“

Alle Dinge sind eins
Deine Peri

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