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#231 Das Dilemma mit deinen Erwartungen

Peri Soylu Kommentar

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#231 Das Dilemma mit deinen Erwartungen
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„Du erkennst deine Freude nicht, weil du deine eigene SELBSTfülle nicht erkennst.“
- EIN KURS IN WUNDERN, T-7.IX.4:2 

Unsere Erwartungen können manchmal sehr kniffelig sein. Deshalb kommt hier eine Folge für alle unter uns, die das Ego immer mal wieder im Kreislauf von Erwartung-Versagen-Enttäuschung festhält. Manchmal, da machen wir uns sehr gut vor, dass wir gar keine Erwartungen an uns oder an andere Menschen haben. Meist erkennen wir erst im Nachhinein, dass wir doch Erwartungen hatten, wenn wir einen Anflug von Enttäuschung verspüren. 

Wir spüren Enttäuschung darüber, dass wir nicht das gewünschte Ergebnis erreicht haben— vor allem auch nicht in dem Zeitrahmen, den wir dafür vorgesehen hatten. Wir sind auch oft genug enttäuscht vom Verhalten unserer Mitmenschen. „Ein Kurs in Wundern“ würde uns wohl hieran erinnern: „ Du begreifst ebenso wenig, was schmerzhaft ist, wie du erkennst, was Freude bereitet, und neigst in der Tat sehr dazu, beides zu verwechseln.“

Über das Versagen

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Im Ego-Denksystem haben wir eine sehr interessante Art zu messen, ob wir grad versagt haben oder auf einen Erfolg blicken. Meist messen wir unsere Erfolge daran, ob jemand uns Anerkennung und Lob schenkt, andere uns bewundern, ob wir mehr Follower haben, mehr Geld auf dem Konto, ein Wissen, durch das jeder zu uns aufblickt, den/die gut aussehende*n Partner*in, um den/die uns dann jeder beneidet, ein schönes Haus und das dazu passende Auto. Diese Liste könnte ich jetzt noch um so viele Dinge ergänzen. Diese Dinge haben alle gemeinsam, dass wir unseren Erfolg mit etwas gleichsetzen, was für uns im Außen sichtbar und messbar ist.

Wir klammern oft genug an einen inneren Maßstab für uns selbst, der uns anzeigt, ob wir endlich mit uns zufrieden sein können oder lieber doch noch hadern sollten. Aber wer definiert „Erfolg“ und „Versagen“ in diesem Zusammenhang für dich? Und kann es vielleicht sein, dass du Erfolg und Versagen immer noch so verstehst, wie es dir von einer Gesellschaft beigebracht worden ist, die derzeit meist im Ego ausharrt und vielleicht gar nicht die Befugnis haben sollte, irgendetwas für dich zu definieren? 

Wähle noch einmal

Jedes Mal, wenn du einen kleinen Anflug von Enttäuschung verspürst, kannst du noch einmal wählen. Denn der Kurs erklärt uns: „…du kannst nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt unterscheiden. Einige deiner größten Fortschritte hast du als Misserfolge beurteilt, und einige deiner größten Rückschritte hast du als Erfolge gewertet.“ (Text, S. 383) 

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir weniger klammern und mehr ergebnisoffen sind, weil wir endlich einsehen, dass wir nichts wirklich gut einschätzen können. Zugegeben wir können Dinge erahnen und eine höhere Perspektive wählen. Wir sind dennoch nicht allwissend und können somit nicht die Totalität erfassen, die bei GOTT liegt, der immer nur unser Bestes will. Auch wenn es auf uns manchmal nicht so wirkt. Warum? Weil wir — wie der Kurs es sagt — nicht einmal wissen, was zu unserem Besten ist. Wir bekommen immer das, was uns dabei hilft mehr Seele und weniger Ego zu sein. Das schmeckt dem Ego nur oft genug nicht. 

Erwartungen an andere

Wenn der Kurs uns erinnert, dass wir oft gar nicht zwischen Rückschritt und Fortschritt unterscheiden können, lohnt es sich vielleicht, die Ansprüche der Welt und des Ego beiseite zu legen und noch einmal ganz neu, mit einer neuen, weniger kurzsichtigen Perspektive auf das Leben und deine Erfolge, Rückschritte und Erwartungen zu blicken. 

Auch wenn wir Erwartungen an andere haben, können wir leicht enttäuscht werden. Als Schüler von „Ein Kurs in Wundern“ tarnen sich unsere Erwartungen manchmal auch als lichtvoll. Das Ego schläft halt nicht. Wenn wir z.B. denken, dass andere Menschen sich bitte doch endlich mal auch ihrer inneren Reise widmen sollten, weil sonst die Welt untergehen wird oder wir von Freunden enttäuscht sind, wenn das Ego sie ruft und sie der Versuchung nicht widerstehen können, so wie wir es auch immer wieder schaffen. Wie immer: Hör hier nicht auf dein Ego.

Wähle das Glück

Vielleicht magst du auf der menschlichen Ebene recht haben. Aber darauf zu beharren, dass du recht hast, macht nicht glücklich. Wenn du nicht Glück verspürst, dann lebst du nicht die Prinzipien des Kurses. Dann lebst du, was dein Ego aus diesen Prinzipien gemacht hat, aber nicht die Weisheit, die dieser Kurs dich lehrt. Groll zu hegen ist nicht der Ausweg. Groll ist immer wieder nur ein Mittel des Ego, wie es das Licht von dir fern hält. Auch wenn du denkst, dass du aus einem sehr guten Grund enttäuscht bist. Es gibt keinen wahrlich guten Grund, an deiner Enttäuschung festzuhalten. 

Wir haben immer wieder die Aufgabe folgendes zu tun: „Deine Aufgabe bleibt es dennoch, [deinem Bruder] zu sagen, dass er Recht hat. Du teilst ihm das nicht mit Worten mit, wenn er törichte Dinge sagt. Er braucht Berichtigung auf einer anderen Ebene, weil sein Fehler auf einer andere Ebene liegt. Er hat trotzdem Recht, weil er ein GOTTESSOHN ist.“

Denn wenn du nicht glücklich bist, lehrst du nicht den Kurs
Deine Peri

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