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Rückschläge sind Teil deines Weges

Peri Soylu Achtsamkeit, Bali, Bestimmung, Lösungen, Rückschläge, Scheitern, Zuversicht Kommentar

Ich bin zurück aus Bali.

Dort habe ich mir wohl die für mich stärkste Erkältung seitdem ich denken kann mitgebracht. Der Rückflug war wirklich alles andere als angenehm. Und auch wenn ich sehr glücklich über meine Zeit dort war und gern wieder bald dorthin zurück möchte, bin ich nun trotzdem sehr froh, gerade wieder zu Hause in Hamburg zu sein.

Heute möchte ich mich daran erinnern, dass auf Bali nicht alles nur glatt gelaufen ist bzw. so gekommen ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich hatte mir feinsäuberlich Pläne gemacht und habe dann festgestellt, dass ich etwas ganz anderes erlebe. Genau das ist das Leben.

Während meiner Zeit auf Bali habe ich den einen oder anderen Rückschlag weggesteckt und bin an meinen eigenen hohen Zielen gescheitert, ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen.

Rückschläge.

Solche Momente, in denen du fällst, erinnern daran, dass es einfach zum Leben dazugehört, dass nicht alles nur glatt läuft. Bloß weil du denkst, du folgst deiner Bestimmung, heißt es nicht, dass es nie wieder ein Gefühl des Scheiterns auf deinem Weg geben wird.

Also habe ich hier für dich 5 Dinge notiert, die du über Rückschläge wissen solltest.

1. Akzeptiere das, was schief gelaufen ist

Laufe nicht weg vor dem, was aus deiner Sicht schief gelaufen ist. Höre auf, dich dafür zu schämen, dich davor zu verstecken oder es zu verleugnen.

Dinge passieren. Scheitern und Rückschläge auch. Wir alle fallen. Das gehört zum Leben dazu. Es sind die Momente, die uns am meisten herausfordern, aber auch die Momente, die uns am meisten wachsen lassen. In diesen Momenten merkst du, wer du wirklich bist, was dich wirklich ausmacht und das ist immer ein Segen.

Es gibt kein Leben, das ohne Rückschläge, ohne einen Fehltritt auskommt. Das Leben wäre auch langweilig, wenn alles immer nur glatt laufen würde.

Wichtig ist, dass du hinsiehst und nicht wegsiehst. Teile deine Geschichte mit jemandem, der es verdient hat, sie zu hören und wirklich emphatisch ist.

Ja, wenn du deine Geschichte teilst, machst du dich in diesem Moment verletzbar. Aber Verletzbarkeit ist eine Stärke, die du praktizieren solltest und dieser Stärke solltest du immer Raum geben können. Verletzbarkeit schafft Verbindung, Tiefe und Zugehörigkeit. Nicht mit allen Menschen willst du verletzlich sein, aber mit denen, die sich diese Verbindung mit dir verdient haben.

2. Jeder Rückschlag zeigt dir, wie ernst du es mit deinem Weg meinst

Lässt du es zu, dass du dich eingeschüchtert wieder auf den alten Weg machst oder hältst du einen Moment inne und überprüfst, wie ernst es dir mit deiner Entscheidung ist, einen neuen Weg zu gehen?

Rückschläge können dich in deinem Vorhaben bestärken oder dir zeigen, dass es dir damit gar nicht so ernst war. Beides ist gut. Klarheit ist immer gut.

Du kannst 1.000 Gründe finden, um aufzugeben. Aber du kannst genauso gut noch mehr Gründe finden, um weiterzumachen.

Du hast die Wahl und die Macht, diesem Ereignis eine Bedeutung zu geben: Du kannst lernen, wachsen und es beim nächsten Mal besser machen oder du kannst aufgeben.

Wenn du es zulässt ist dein Rückschlag vielleicht der Beginn einer neuen, besseren Geschichte und gar nicht das Ende, sondern nur ein Zwischenstand, der dich nicht definiert.

3. Finde heraus, was du aus deinen Rückschlägen lernen kannst

Irgendwann — wenn du die Situation für dich akzeptiert hast — ist es Zeit emotional und gedanklich weiterzugehen. Wenn du in der Lage bist, zu hinterfragen, was dir der Rückschlag beibringen kann und was du das nächste Mal vielleicht besser machen kannst, dann verschiebst du deine Perspektive. Dann sind Rückschläge nicht einfach bloße Rückschläge und du ihnen einfach ausgeliefert, sondern dann bieten Rückschläge eine Möglichkeit zu lernen und zu wachsen.

4. Vertraue, dass alles gut ist

Ich weiß, dass es nicht das einfachste auf der Welt ist, zu vertrauen, wenn Dinge sich im Außen noch nicht so anfühlen und noch nicht so aussehen, als wäre alles wunderbar.

Aber vertraue trotzdem.

Vertraue, dass alles genauso ist, wie es sein soll.

Wenn es anders hätte sein sollen in diesem Augenblick, dann wäre dieser Augenblick auch anders.

Akzeptiere diesen Moment, so wie er ist. Gegen die Realität des Moments anzugehen wird dir nur weh tun. Das brauchst du gerade nicht. Also vertraue, dass alles gut ist. Wie genau sich alles im Detail weiterentwickeln wird, das ist jetzt nicht etwas, was du in diesem Moment klären musst.

Dinge klären sich, wenn der richtige Zeitpunkt dafür da ist. Diesen Zeitpunkt kannst du nicht kontrollieren. Eigentlich kannst du nicht viel kontrollieren — außer dein eigenes Verhalten und deine eigene Einstellung. Also bleib dort, wo du etwas verändern kannst: bleib bei dir.

5. Auch dies wird vergehen

Egal, wie blöd, unzulänglich oder idiotisch du dich gerade fühlst. Auch egal, ob du denkst, dass du dich zum Narren gemacht hast. Vielleicht tut es gerade richtig weh und du musst weinen oder du bist unsagbar traurig. Aber auch dies wird vergehen. Diese Erfahrung ist nicht, wer du bist.

Tröstlich ist, dass alles vergeht und dass du letztdendlich weiser, gütiger und besser durch deine Erfahrung wirst.

Vergiss bei allem, was derzeit ist, nicht, offen für die Zeichen zu bleiben, die sich dir zeigen werden. Alles hat seinen Sinn. Wir können vielleicht nicht immer alles sofort verstehen. Aber irgendwann werden wir es verstehen oder irgendwann wird es nicht mehr wichtig für uns sein, es zu verstehen.

Oh, und hier das Allerwichtigste: Vergiss bitte nicht, bei all dem, was gerade um dich herum passiert, gut zu dir selbst zu sein. Ein bisschen (viel) Selbstliebe hilft der Sache mit den Rückschlägen immens.

Sei das Licht
Peri

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