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Ich bin für mehr innere Stille

Peri Ein Kurs in Wundern, inner peace, Innere Ruhe, Innere Stille, Innere Stimme, Meditation Kommentar

Neulich habe ich mit meiner Freundin Grace über Ursache und Wirkung, innere Stille und Meditation gesprochen. Grace ist nicht nur meine Freundin, sondern auch mein Accountability Partner. D.h. wir motivieren uns gegenseitig, dass wir das, was wir uns vornehmen, auch wirklich anpacken. Ich bin sehr dankbar, dass ich Grace habe. Denn ich könnte mir keinen besseren Accountability Partner wünschen. Sie inspiriert mich und feuert mich an, immer mein Bestes zu geben.

Als Grace und ich uns darüber unterhielten, was Ursache und Wirkung wirklich ausmacht, sagte ich, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass wir zu oft folgenden Gedankengang pflegen: „Erst mal muss ich mich noch um die wichtigen Sachen kümmern. Da draußen warten Rechnungen, Aufgaben, Deadlines und Menschen, die auf mich zählen. Für Meditation, innere Stille, Yoga und andere Arten der Innenschau habe ich jetzt einfach noch keine Zeit. Ich widme mich diesen Dingen dann wieder, wenn ich alles im Außen, in der (vermeintlich) richtigen Welt, geklärt habe. 

Nicht auf was, sondern auf das wie kommt es an

Tatsächlich funktioniert das Leben aber am besten, wenn du es genau andersherum betrachtest. Wir werden nicht besser, indem wir uns pausenlos um Dinge in der Außenwelt kümmern, die scheinbar unaufhörlich unsere Aufmerksamkeit benötigen. Wir werden besser, indem wir nach Innen zurückkehren und uns bewusst werden darüber, wie und wer wir in Wahrheit sind. Es geht gar nicht darum, was du tust. Es geht darum, wie du es tust.

Meine Überzeugung ist, dass wir uns zuerst immer um unser Innenleben und um innere Stille kümmern, wenn wir wirklich und nachhaltig zufrieden sein wollen. Denn wenn wir uns um die Energie kümmern, die wir in Dinge hineingeben, dann funktioniert unser Leben einfach besser. Warum wir das allerdings so selten beherzigen ist, weil wir — in unserem dominanten Denksystem, welches in unserer Gesellschaft derzeit vorherrscht — das Prinzip von Ursache und Wirkung genau umgekehrt beigebracht bekommen haben.

Öfter mal den Status Quo hinterfragen

Generell denken wir, dass unsere Außenwelt Ursache ist und dass unser Innen auf diese Ursache mit jeweils bestimmten Gedanken, Gefühlen und Handlungen reagiert. Was wäre, wenn der Zustand unserer Welt aber lediglich ein Abbild unseres kollektiven inneren Daseins darstellt? Bereits Buddha hat gesagt, dass du deinen Frieden nicht im Außen, sondern im Innen suchen musst. Verantwortung für unser Leben übernehmen heißt, Verantwortung für unsere eigenen Gedanken zu übernehmen.

Meditation und innere Stille

Meditation lädt uns dazu ein innere Stille wahrzunehmen und die Welt erneut so zu betrachten, wie sie wirklich einen Sinn ergibt. Eine spirituelle Praxis, wie sie uns durch regelmäßige Meditation wird, hilft uns, die Ereignisse auf der Welt in einen höheren Kontext zu setzen. Die Welt zeigt uns manchmal sehr verstörende Dinge. Ohne einen höheren Kontext ergeben diese Ereignisse keinen Sinn. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir — gefangen im rein menschlichen Filter — in unserem Schmerz verharren. Wir sollten aber nicht zu lange in unserem Schmerz verweilen. Es gilt, einen gesunden und konstruktiven Umgang mit dem, was auf dieser Welt und bei uns nicht so gut läuft, zu finden. Regelmäßige Meditation hilft dir dabei, deine Perspektive zu erweitern, achtsam zu beobachten und den jetzigen Moment zu schätzen.

In der Regelmäßigkeit liegt die Kraft

Regelmäßige Meditation ist unglaublich wertvoll. Wobei hier meine Betonung auf regelmäßig liegt. Meditation kann nur dann nachhaltig funktionieren, wenn wir täglich meditieren. Sie ist nicht etwas, was du für fünf Minuten am Tag praktizierst und danach einfach mit dem Rest deines Lebens weitermachst, als wäre nie etwas geschehen. Regelmäßig praktiziert ist sie etwas, was einen positiven Einfluss auf dein Bewusstsein hat und deine Gehirnwellen verändert (1). Wir dürfen uns allerdings nichts vormachen: Tägliche Meditation erfordert Disziplin und Geduld. Rechne nicht sofort mit etwas wie Erleuchtung. Bleib dennoch dran. In der heutigen Welt, in der wir gelernt haben, nur noch sofortige Ergebnisse zu erwarten, stellt es eine große Aufgabe dar, etwas wie Meditation und innere Stille schätzen zu lernen.

Laut „Ein Kurs in Wundern“ gibt es keine neutralen Gedanken. Jeder einzelne Gedanke, den du denkst, kreiert Form auf einer Ebene. Wenn du also lieblos denkst (Kritik, Angst, Angriff etc.), dann zeigt sich dir diese Energie auf irgendeine Art und Weise in deinem Leben. Das ist keine Bestrafung, sondern einfach nur kausale Logik. Jede Aktion wird gefolgt von einer Reaktion. Wenn du verstehst, dass deine Gedanken und Gefühle der Ursprung für alles sind, was du siehst, kann sich deine Perspektive verschieben. Vielleicht ist die Konsequenz dann, dass du achtsamer mit der Energie wirst, die du in eine Situation oder Aufgabe gibst.

Mehr zum Thema Meditation gibt es hier in meinem kostenlosen E-Book „1×1 für deine Meditation“. 

 (1) Vgl. The Norwegian University of Science and Technology (NTNU), 2010. https://www.sciencedaily.com/releases/2010/03/100319210631.htm

Sei das Licht
Peri

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Deine Peri

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