#23: Meditieren, Ursache und Wirkung

Peri Kommentar

#23: Meditieren, Ursache und Wirkung

 
 
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Neulich habe ich mit meiner Freundin Grace übers Meditieren sowie über Ursache und Wirkung gesprochen. Grace ist nicht nur meine Freundin, sondern auch mein Accountability Partner. D.h. wir motivieren uns gegenseitig und haben eine Verantwortung dem anderen gegenüber, angefangene Projekte auch wirklich abzuschließen. 

Ich bin ganz dankbar, dass ich Grace habe. Denn sie ist genau das, was ich mir auf meiner Reise wünschen kann. Ein Mensch, der mich emporhebt und mich anfeuert. Grace, danke, dass du diesen Weg mit dir gemeinsam gehst. 

Grace und ich haben uns darüber unterhalten,  dass wir Menschen zu oft folgenden Gedankengang haben: „Erst mal muss ich mich noch um die wichtigen Sachen kümmern. Da draußen warten Rechnungen, Aufgaben und Menschen, die auf mich zählen. Fürs Meditieren, Yoga und andere Arten der Innenschau habe ich jetzt einfach noch keine Zeit. Ich widme mich diesen Dingen dann wieder, wenn ich alles im Außen, in der richtigen Welt, geklärt habe.“

Nicht auf das was, sondern auf das wie kommt es an

In Wahrheit funktioniert das Leben aber am besten, wenn du es genau andersherum betrachtest. Wir werden nicht besser, indem wir uns pausenlos um Dinge im Außen kümmern, die scheinbar unsere Aufmerksamkeit benötigen. Wir werden besser, indem wir nach Innen zurückkehren und uns gewahr werden darüber, wer wir in Wahrheit wirklich sind. Es geht gar nicht darum, was du tust. Sondern in Wahrheit geht es immer darum, wie du es tust. Es geht darum, von Innen wieder nach Außen zu leben. 

Meine Überzeugung ist, dass wir uns zuerst immer um unser Inneres kümmern. Wenn wir wollen, dass unser Leben wirklich im Fluss ist, ist das der Weg. Denn wenn wir uns um die Energie kümmern, die wir in Dinge hineingeben, dann richtet sich alles im Außen wie von ganz allein. Wir haben aber in unserem dominanten Denksystem, welches in unserer Gesellschaft derzeit vorherrscht, Ursache und Wirkung vollkommen verdreht. Unser Problem ist, dass wir diesem Prinzip einfach nicht vertrauen, weil wir es genau umgekehrt beigebracht bekommen haben.

Meditieren hilft

Meditieren stellt eine Methode dar, wie wir wieder Verantwortung für unser Innenleben übernehmen können. Denn Meditation lädt uns dazu ein, wieder nach Innen zu gehen, still zu werden und die Welt erneut so zu betrachten, wie sie wirklich einen Sinn ergibt: von Innen nach Außen. Es gibt verschiedene Wege, die dich wieder auf die Wahrheit und die Stille in dir aufmerksam machen. Mein Wunsch für dich ist, dass du nicht aufgibst, deinen individuellen Weg zurück zur Erleuchtung zu finden. Erleuchtung ist ein Wiedererkennen, dass wir alle miteinander verbunden sind und dass unsere absolute Wahrheit nicht unser Körper ist.

Eine spirituelle Praxis, wie sie uns durch regelmäßige Meditation, hilft uns, die Ereignisse auf der Welt in einen höheren Kontext zu setzen. Die Welt zeigt uns manchmal sehr verstörende Dinge. Ohne einen höheren Kontext, ohne das Gewahrsein und Gefühl für die Wahrheit sowie ohne eine spirituelle Grundlage, ergeben diese Ereignisse keinen Sinn. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir — gefangen im rein menschlichen Filter — in unserem Schmerz verharren. 

Meditieren: In der Regelmäßigkeit liegt die Kraft

Deshalb ist regelmäßige Meditation auch so unglaublich wertvoll. Wobei hier meine Betonung auf regelmäßig liegt. Meditation wirkt nur und kann nur dann nachhaltig funktionieren, wenn wir täglich meditieren und Meditieren als Teil unserer Lebenseinstellung verstehen. 

Sie ist nicht etwas, was du für fünf Minuten am Tag praktizierst und danach einfach mit dem Rest deines Lebens weitermachst, als wenn nie etwas gewesen wäre. Meditation wirkt immer entspannend. Dennoch ist nicht jede Art von Entspannung gleich Meditieren. Regelmäßig praktiziert ist Meditation etwas, was einen positiven Einfluss auf dein Bewusstsein hat und deine Gehirnwellen verändert. Während des Tages messen wir die meiste Zeit Beta-Wellen im Gehirn. Je nachdem, wie erfahren du mit dem Meditieren bist, können sich deine Gehirnwellen im Alpha-, Theta- oder Delta-Zustand befinden. Studien einer amerikanischen Universität haben bei buddhistischen Mönchen sogar Gamma-Wellen gemessen. Diese Mönche zeichneten sich durch einen tief aufmerksamen und anhaltend gleichmütigen Bewusstseinszustand aus. Letztendlich durchdringt diese Qualität und Energie, die durch die Meditation erreicht wird, alles was du tust. Meditation lässt dich das Leben sehen, wie es in Wahrheit ist. Mehr zum Thema Meditation gibt es übrigens auch jetzt als Download in meinem neuen kostenlosen E-Book „1 x 1 für deine Meditation“

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Peri

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Deine Peri

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