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Die Metaebene: Sinn aus allem machen

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„Egal, welche Frage du hast. Yoga ist die Antwort.“ Das habe ich irgendwo mal gelesen. Und bei mir bewahrheitet sich diese Weisheit immer wieder.

Seit einiger Zeit ist Sonntagabend ist für mich immer Yogazeit. Ich liebe es, die letzte Yogastunde am Abend mitzumachen. Denn da es schon spät ist, ist die Teilnehmerzahl recht übersichtlich und es kehrt eine besondere Konzentration und Stille in den Raum ein. Ob es an den wenigen Teilnehmern liegt, an der späten Stunde oder daran, dass ich es einfach so wahrnehme: Ich schätze die letzte Yogaklasse des Tages besonders. Mir kommt diese Stunde oft am ruhigsten und friedvollsten vor. In dieser Energie fällt es mir sehr leicht, auf die Metaebene meines Lebens zu blicken. Diese Klarheit, die mich dann überkommt, ist mit Worten schwer zu beschreiben. 

Wege zur Metaebene: Yoga ist die Antwort

Seitdem ich regelmäßig Yoga praktiziere, empfinde ich mehr Frieden, Stille, Ruhe Gelassenheit und Glück. Ich würde nicht behaupten, dass jede Yogastunde gleich gut verläuft oder dass ich jede Stunde alle Asanas (Yogaposen) gut hinbekomme. Ich würde mich auch nicht als die beweglichste Person beschreiben. Aber all das ist gar nicht wichtig. Yoga ist nicht etwas, was man kann, sondern etwas, was man immer wieder aufs Neue praktiziert.

Ich gebe immer mein Bestes.

Manchmal ist mein Bestes, jede Übung mitzumachen. Dann wiederum gibt es Stunden, wo ich froh bin, dass ich den 40 Grad warmen Raum für 90 Minuten nicht verlassen habe. Machmal ist mein Bestes, eine Pause einzulegen und dann wieder einzusteigen, wenn ich kann. Die Kunst ist, immer an meine aktuelle Grenze zu gehen und nicht allzu große Erwartungen zu haben, was passieren muss. Es geht auch überhaupt nicht darum, schön in jeder Asana auszusehen. Sondern es geht darum, an mein eigenes Maximum zu gehen. Ich möchte versuchen, immer wieder meine Grenzen zu verschieben — körperlich und geistig.

Manchmal kostet es mich auch große Disziplin, überhaupt zum Yoga zu gehen. Denn mein Anspruch ist, dass ich Yoga mindestens drei Mal in der Woche praktiziere. Das ist mir sehr wichtig. Yoga, Meditation und Ein Kurs in Wundern sind die drei Grundpfeiler meiner spirituellen Praxis. Ich habe die Verantwortung für Klarheit in mir zu sorgen, wenn ich Menschen dabei unterstütze, Klarheit für sich zu gewinnen. So einfach ist das. Ich kann nicht geben, was ich nicht habe.

Yoga ist Frieden

Yoga und Meditation vereinen Körper, Geist und Seele. Ich werde daran erinnert, dass ich mehr als nur ein Körper bin. Es gibt eine andere Ebene zu dieser menschlichen Erfahrung. Yoga bringt mich in den jetzigen Moment, macht mich aufmerksam auf meine Gefühle und lässt mich diese achtsam wahrnehmen. Vor allem klärt Yoga meinen Geist. 

Aber warum erzähle ich so viel über meine Yogapraxis?

Weil ich vergangenen Sonntagabend während der Yogastunde einen wirklich wunderschönen Aha-Moment erlebt habe. Ich habe Dinge um eine bestimmte Begebenheit in meinem Leben ganz klar und deutlich gesehen, gefühlt und verstanden — ich hatte die Metaebene erreicht. Ich wusste, dass es so sein musste, als mich ein großer Frieden und eine Ruhe überkam. Dazu kann Yoga auch führen. Auf einmal, ohne Vorwarnung, ist die Metaebene ganz klar. 

Yoga ist eine Lebensphilosophie

Yoga kann dein Leben nachhaltig verbessern. Aber nicht, wenn du Yoga ein oder zwei Mal irgendwann, irgendwie als Mittel zum Zweck in dein Leben integrierst. Sondern nur wenn wir wirklich verstehen, dass Yoga eine Lebenseinstellung ist. Yoga ist nicht etwas, was du gedankenlos tust. Was du im Yogaraum lernst, ist immer auf dein Leben außerhalb des Yogaraums anwendbar. Yoga ist wie ein gütiger Lehrer. Wenn du endlich anfängst, die Disziplin aufzubringen, um regelmäßig zum Yoga zu gehen, wirst du wahrscheinlich selber erfahren, was genau ich meine. Die eigene Erfahrung dessen, was ich hier beschreibe ist, was ich dir wirklich wünsche. 

Aber die Bereitschaft, Yoga nicht mit herkömmlichen Sportarten zu verwechseln und zu verstehen, dass das Besondere an Yoga ist, dass du so viel mehr für dich tust als nur deinen Körper zu stärken, die liegt bei dir. Ich kann dich nicht zu deiner Heilung zwingen. 

Was ist die Metaebene? 

Aber jetzt wieder zurück zum Sonntagabend im Yogaraum. Denn genau dort auf meiner Yogamatte ist es mir schon wieder so klar geworden. Ich weiß es zwar schon sehr lange, aber irgendwann geht es auch gar nicht mehr darum, dass wir die Prinzipien für ein sinnvolles Leben nicht kapiert haben. Wenn wir schon so lange uns mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und Wachstum auseinandersetzen, dann haben wir die Prinzipien für ein sinnvolles Leben in der Theorie längst verstanden. Irgendwann geht es aber darum, aus dem Verstand wirklich ins Fühlen zu kommen, tiefer zu gehen mit der Wahrheit. Es geht darum, wirklich anzuwenden was du weißt. Deshalb erinnern wir uns immer wieder daran. Wir wollen alles festigen, erweitern und vertiefen. 

Also nun wieder zurück zu meinem Moment der Klarheit auf meiner Yogamatte: Die Ereignisse in meine Leben ergeben immer erst dann für mich Sinn, wenn ich die Metaebene zu den Ereignissen finde. Erkenne ich die Muster, erkenne ich den Persönlichkeitsaspekt und die Energie, die dahinter liegt und die das jeweilige Muster zum Ausdruck bringt. 

Habe ich das Gefühl, dass mein Leben gerade nicht funktioniert, dann habe ich die falsche Perspektive eingenommen. Im Kurs steht dass, wenn dein Leben gerade nicht funktioniert, du dich dann fragen kannst: „Wem habe ich noch nicht vergeben?“ Das ist wahrscheinlich die letzte Frage, die wir uns in diesem Zusammenhang stellen. Dabei sollte es die erste sein. 

Um im Sinne vom Kurs vergeben zu können, benötigst du genau diese andere Ebene, die Metaebene. Um diese andere Ebene anzunehmen, geht nichts daran vorbei, dass du an mehr glauben musst. Du musst annehmen, dass du mehr als nur ein Körper bist. Dass unser menschliches Dasein nicht die absolute Wahrheit ist. Etwas ist in uns, dass unsterblich, perfekt, allwissend und unschuldig ist. In jedem von uns. Auf dieser anderen Ebene gibt es keine Unterschiede. 

Der menschliche Blickwinkel ist zu eng. Dieser Blickwinkel stellt nicht die Metaebene dar. In einem menschlichen Körper hat unsere Wahrnehmung immer blinde Flecken. Im Endeffekt sind andere Menschen in unserem Leben, um uns immer genau darauf aufmerksam zu machen: Unsere blinden Flecken, unsere Illusionen über wer und was wir in Wahrheit sind. 

Die höhere Perspektive

Vielleicht ist dieses Thema der Metaebene auch derzeit so spannend für mich, weil ich gerade das Buch Sacred Contracts von Caroline Myss lese. In der Zwischenzeit habe ich auch schon so viele Selbsthilfe-Bücher gelesen und Seminare besucht, dass ich einen riesigen blinden Fleck haben müsste, um diese immer wiederkehrende Nachrichten nicht zu erkennen: „Finde die Metaebene“. Caroline Myss sagt es so: 

„Seeing life symbolically means always looking for the larger and deeper meaning in any event. That view transcends the physical plane and, especially at moments of stress or confrontation, allows us to rise above whatever is happening and see it in the context of your entire life.“

Trainiere dich darin, immer wieder die Metaebene zu den Ereignissen in deinem Leben zu finden. Sei immer wieder ehrlich mit dir und gestehe dir ein, welche Intention du hattest, bevor das Ereignis stattgefunden hat. Mit Intention meine ich: Welche Energie hast du in dieses Ereignis gegeben? Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten, egal in welchen Facetten sich diese Energie geäußert hat: War es Liebe oder Angst? Was du gibst, kommt immer zu dir zurück. Immer. Es gibt hier keine Ausnahme. Nicht einmal für dich. 

Übrigens, es bringt nichts, dass wir unsere Gefühle unterdrücken oder sie leugnen. Genau dieser Grund führt dazu, dass dein Leben nicht funktioniert. Schau hin, verstehe die Energie, die du in die Ereignisse geben hast und fühle, wie du dich wirklich fühlst — mit Hilfe von dieser Metaebene. 

Du kannst Klarheit nicht erzwingen

Diese Momente der Klarheit und das Verstehen der Metaebene kannst du nicht erzwingen. Entweder hast du so einen Moment der Klarheit oder du hast ihn nicht. Du kannst dich darauf vorbereiten — durch Yoga, Meditation und andere Dinge, die dich immer wieder auf diese andere Ebene aufmerksam machen. Aber es passiert, wenn es passiert und genau dann, wenn der richtige Moment dafür gekommen ist. Den Zeitpunkt bestimmst du aber nicht.

Wenn eine Nachricht für dich ist, dann wird sie sich schon finden. Vertraue einfach mal, dass das Universum genau weiß, was es tut. 

Sei das Licht
Peri

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P.P.S. Sharing is caring: Dieser Post ist mit viel Liebe und Herzblut entstanden. Wenn er dich inspiriert hat, dann teile deine Aha-Erlebnisse, hinterlass mir ein Kommentar oder like diesen Artikel. Danke.
Deine Peri

Bemerkungen 2

  1. Sehr schön geschrieben liebe Peri. Ich freue mich schon sehr auf die nächste gemeinsame Yogastunde. Deine Worte berühren mich und es freut mich sehr für Dich, dass Du so schöne Erlebnisse hast und sie mit uns teilst. DANKE <3

    1. Post
      Author

      Danke, Sassy, für deine lieben Worte und sehr gern geschehen. Freu mich auch sehr, wenn wir endlich wieder zusammen zum Yoga können. Das wird großartig! 😀

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