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Meditieren lernen ist einfach

Peri Soylu Ein Kurs in Wundern Kommentar

Lieber doch in die happycoollove Podcast Episode zum Thema reinhören?

“Alle Probleme der Menschheit entstammen der Unfähigkeit des Menschen, in Stille allein in einem Raum zu sitzen.“ – Blaise Pascal

Meditieren lernen ist einfach. Nur unseren inneren Widerstand zu überwinden ist es umso weniger.

Wir finden so unglaublich viele Ausreden dafür, warum wir uns nicht einmal am Tag für fünf Minuten hinsetzen können, unsere Augen schließen und uns auf unseren Atem konzentrieren. Und ich kenne sie alle. Alle Ausreden, die ein Mensch haben kann, um nicht zu meditieren. Warum? Weil ich sie auch alle genutzt habe, bis ich es dann nicht mehr getan habe.

Eines vorab: Ich will mit diesem Blogpost niemanden verurteilen. Im Gegenteil, ich will hiermit sagen, dass ich es einfach so gut nachvollziehen kann, wenn du anfangs Berührungsängste mit dem Meditieren lernen hast.

Als ich mich das erste Mal der Idee genähert habe, allein in Stille auf einem Kissen sitzen, habe ich eine Menge Widerstand in mir verspürt. Wie eigenartig, wenn man bedenkt, um was es geht. (Meist) auf einem Kissen sitzen, sich auf den Atem konzentrieren und versuchen, sich nicht mit seinen Gedanken gleichzusetzen.

Woher kommt der Widerstand, einfach regelmäßig zu meditieren? Genau dieser Frage möchte ich in diesem Blogpost auf den Grund gehen. Wir schauen uns gemeinsam gängige Ausreden an, die uns daran hindern, einfach mal zu machen, wenn es ums Meditieren geht.

Die offensichtlichen Berührungsängste mit dem Meditieren lernen

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Als ich Meditieren lernen wollte, war ich zunächst dadurch abgeschreckt, weil ich dachte, dass Meditieren nur etwas für buddhistische Mönche ist. Oder für irgendwelche super spirituellen Menschen und nichts für den Durchschnittsmenschen wie mich. Ich hatte ein sehr festgefahrenes Bild davon, für wen Meditation etwas war und für wen nicht.

Das Gute war, dass ich mich von meiner Ursprungsidee, was Meditation war und für wen das Meditieren passte, lösen konnte. Denn kaum hatte ich angefangen, mich mit dem Thema gründlicher auseinanderzusetzen, stolperte ich über viele bekannte Menschen, die auch meditierten, so wie z.B. Oprah Winfrey. Sharon Salzberg hat einmal gesagt: „Wenn du atmen kannst, dann kannst du meditieren“. So halte ich das auch mit der Meditation. Wir alle können Meditieren lernen. Ob unsere Geschichte, die wir uns im Kopf zum Thema Meditation erzählen uns davon abhält, das ist natürlich eine ganz andere Sache. 

Ist Meditation nicht etwas Religiöses?

Dann hatte ich auch noch so abschreckende Gedanken wie: „Meditation ist mit Sicherheit etwas Religiöses“. Aber auch diesen Gedanken musste ich bald wieder verwerfen. Denn Meditation mag zwar in verschiedenen Religionen als ein Bestandteil vorkommen, aber meditieren ist nicht nur an eine Religion gekoppelt. Menschen, die religiös sind meditieren und Menschen, die keiner Konfession angehören, meditieren. Meditation ist etwas Spürbares und etwas, wovon jeder profitieren kann. Die Wahrheit hat viele Wege, wie sie uns erreichen kann.

Meditation kommt bestimmt auch nicht ohne Grund in den Religionen dieser Welt vor. Denn Meditation ist eine Art, wie wir uns wieder mit unserer wahren Natur vertraut machen können. Und ich bin der festen Überzeugung, dass Religion in ihrer wahren Essenz auch genau das möchte: Uns mit unserer wahren Natur wieder in Verbindung bringen.

Meditieren lernen ist komplex!

Dann kommt vielleicht auch noch die Phase, wo wir uns einreden wollen, dass Meditation vollkommen kompliziert ist. Im Schneidersitz auf dem Meditationskissen sitzen, für eine gefühlte Ewigkeit still sein und keinen einzigen Gedanken haben! Keinen Gedanken zu haben ist aus meiner Sicht fast unmöglich. Gedanken passieren, da haben wir meist fast keine Wahl. Wir haben eine Wahl, wie wir mit diesen Gedanken umgehen. Meditation hilft uns dabei, unsere Gedanken an uns vorbeiziehen zu lassen. Wir werden zum Beobachter hinter dem Gedankenkarussell und fangen Stück für Stück an, uns weniger mit diesem zu identifizieren. 

Du musst gar nicht im Schneidersitz sitzen. Du kannst am Anfang eine für dich bequeme Sitzhaltung wählen. Versuche dabei so aufrecht wie möglich zu sitzen. Du kannst auch auf einem Stuhl sitzen oder im Liegen meditieren, wenn es dir so einfacher fällt. Es ist komplett unnötig, komplizierte Sitzhaltungen einzunehmen. Anfangs für 20 Minuten in der Meditation zu sitzen ist vielleicht auch einfach zu lang. Vielleicht beginnst du mit drei Minuten, vielleicht wählst du auch, zu entspannter Musik zu meditieren oder vielleicht hast du auch ein Mantra zum Meditieren lernen. Ich würde – wenn ich jetzt lernen würde zu meditieren — nicht gleich zu Anfang in Stille meditieren, außer es fällt mir auf Anhieb leicht. Ich selber habe damals auch mit geführten Meditationen begonnen, weil mir dadurch der Einstieg viel leichter gefallen ist. In der Zwischenzeit meditiere ich zwar meist in Stille, mit einem Mantra und stelle mir meinen eigenen Timer auf circa 25 Minuten. Aber das war mit Sicherheit nicht meine Ausgangsposition. Deine Meditation wird tiefer, länger und fühlt sich natürlicher an, je länger du dran bleibst. Sie ist immer so kompliziert, wie du sie dir machen möchtest. 

Meditieren lernen heißt still werden und nach Innen gehen

Ich glaube, dass es ganz normal ist, dass es uns erst einmal schwer fällt, allein in Stille mit uns zu sein.Warum? Weil das nichts ist, was wir gelernt haben. Es ist nichts, was das dominante Denksystem als erstrebenswert erachtet. Wir haben gelernt, uns nach Außen zu orientieren und uns mit Aktivitäten vom Wesentlichen abzulenken. Wir wollen uns zu selten dem Krieg in unserem Inneren widmen.

Viele von uns lenken sich von ihren unangenehmen Gefühlen lieber ab, in der Hoffnung, dass sie dann irgendwann wieder verschwinden. Aber Ablenkung führt nicht dazu, dass unangenehme Gefühle wieder verschwinden. Diese Gefühle sind solange noch in uns, bis wir einen bewussten Umgang mit ihnen wählen. Tun wir das nicht, projizieren wir sie immer auf unsere Umwelt und uns selbst und wundern uns dann vielleicht, warum unser Leben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben.

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Sei das Licht
Peri

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Deine Peri

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