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Wie Wettkampf und Vergleiche uns schaden

Peri Soylu Ein Kurs in Wundern Kommentar

Ein ständiger Wettkampf und der konstante Vergleich mit anderen Menschen verfolgt uns schon seitdem wir klein sind. Ob in der Schule, bei der Ausbildung, an der Uni und später auch im Job. Ständig sind wir am Vergleichen und schneiden in unserem Kopf dabei entweder besser oder schlechter als die anderen ab. Die Wahrheit ist, dass dieser andauernde Wettkampfgedanke und das ganze Vergleichen —  und sich besser oder schlechter im Gegensatz zu anderen zu fühlen — uns einfach nicht guttut.

Ich verstehe, dass es herausfordernd sein kann etwas aufzugeben, was seit unserer Kindheit ein Teil von uns ist. Aber meiner Meinung nach, sollten wir viele Dinge des dominanten Denksystems wieder verlernen, wenn uns unser innerer Frieden am Herzen liegt.

Verbundenheit und Freude für andere

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Wettkampf und Vergleich stärkt ein Gegeneinander und kein Mit- oder Füreinander. Die Angst, dass es nicht genug gibt, ist uns ständig auf den Fersen. Folglich müssen wir uns um begrenzte Ressourcen mit anderen messen. Immerzu in solch einem Wettkampf mit anderen zu sein ist purer Stress. Wenn jemand etwas bekommt, was wir gern hätten und (noch) nicht haben, quält uns die Überzeugung, dass dann weniger für uns da ist. Damit nimmt die Wahrscheinlichkeit in unserer Überzeugung ab, dass wir es auch haben können. Diese Überzeugung killt unsere Freude. Vor allem können wir uns gar nicht mehr ehrlich für andere und ihre Erfolge freuen.  Das, was das Leben wirklich lebenswert macht — die Verbindung zu anderen Menschen — wird damit empfindlich unterbunden. Also killt diese Einstellung nicht nur unsere Freude, sondern auch unsere zwischenmenschliche Verbundenheit. 

Wenn wir uns für andere Menschen nicht freuen können, dann errichten wir Mauern zwischen uns, die uns voneinander trennen. Wir denken, wenn jemand gewinnt, dann verlieren wir automatisch. Aber wir haben eh schon viel zu viele Mauern um uns aufgebaut. Meine feste Überzeugung ist, dass wir hauptsächlich deshalb leiden. Wir leben zu viel in einem Gefühl von voneinander getrennt sein und pflegen unser Gefühl und unsere Fähigkeit von zwischenmenschlicher Verbundenheit zu wenig. Genau deshalb fühlen sich viel zu viele Menschen auf dieser Welt einsam — inmitten von Großstädten, wo wir ständig jemanden begegnen, fühlen wir uns oft innerlich leer, allein und abgetrennt von anderen.

Und dann ist die Frage, worauf es am Ende des Tages wirklich ankommt. Ist es nicht vor allem die Tiefe der Verbundenheit zu deinen Mitmenschen?

Angst und Wettkampf

Wenn Wettkampf und Vergleiche uns antreiben, leben wir aus einem Mangel heraus — obwohl wir in einer Überflussgesellschaft leben. Für mich ist das eine paradoxe Begebenheit. Wenn ein anderer also etwas bekommt, was wir auch gern hätten — einen Job, Geld, eine Beziehung, Auto, Haus etc. — dann ist es nicht für jeden der erste Gedanke, sich für die Person einfach aus vollem Herzen zu freuen. Wir denken nicht, dass das Glück anderer auch einen positiven Effekt auf uns hat. Das ist jedoch der Fall — wenn wir es zulassen können. Normalerweise überkommt uns eher die Angst, dass für uns nicht genug übrig bleibt oder dass uns vielleicht nicht der gleiche Erfolg gelingen wird.

Nur das Ego vergleicht.

Das Ego versucht uns unaufhörlich einzureden, dass uns etwas fehlt und wir mehr benötigen. Interessanterweise ist unser angsterfülltes Urteil darüber, dass es begrenzte Ressourcen gibt, die sicherstes Methode, deine eigene Fülle auszubremsen. Darüber zu angstvoll urteilen, dass jemand mehr hat als du oder reicher ist als du es bist, ist die sicherste Methode, dich auf deinem Weg zum Erfolg behindern. Dein Urteil über reiche Menschen, die es nicht verdienen reich zu sein z.B., hält deinen eigenen Reichtum zurück. 

Angst vor Liebe und Verbindung

Ich habe schon erwähnt, dass Vergleich mit anderen Menschen dazu führt, dass wir nicht miteinander und füreinander leben, sondern gegeneinander. Dabei glaube ich wirklich, dass insbesondere unser Gefühl von zwischenmenschlicher Verbundenheit ausschlaggebend für ein sinnvolles und glückliches Leben ist. Wissenschaftlerin Brené Brown, die zwischenmenschliche Verbindungen erforscht, sagt zum Thema Verbindung, dass wir alle unzertrennbar miteinander verbunden sind. Und das bedeutet: Wir werden es nicht schaffen, uns von unserem eigenen Leid zu befreien, solange wir nicht alle — die ganze Menschheit — von Leid befreit haben. 

„Wir brauchen uns gegenseitig. Wir sind neurobiologisch so verdrahtet, in Verbindung miteinander zu sein. Und das Fehlen von Gemeinschaft bedeutet Leiden. Jeder Mensch ist auf andere angewiesen.“ — Brené Brown

Wir haben eh viel zu viele Mauern um uns herum aufgebaut, die uns vermeintlich schützen sollen. Ich frage mich, vor was eigentlich? Ich glaube, wir haben viel mehr Angst vor der Liebe als vor Schmerz und Leid. Viel zu oft geht es darum, dass wir etwas bekommen und nicht ein anderer. Geben verbinden wir damit, dass wir das, was wir gegeben haben, weniger haben. Aber wahrhaftig und bedingungslos zu geben ist auch immer eine Bereicherung für uns selbst. 

Ein Kurs in Wundern sagt, dass nur das, was du nicht gibst in einer Situation fehlt. Was wir selber nicht willens sind zu geben, ist also immer entscheidend. Wenn wir uns nicht für andere aufrichtig freuen können und Menschen Glück und Erfolg nicht gönnen, dann versagen wir in allererster Linie uns selbst Glück und Erfolg. Wenn wir nicht gönnen, handeln wir meist aus einem Mangel an Liebe, Furchtlosigkeit, Vertrauen und Güte. Willst du wirklich dafür stehen? Vergiss nicht: Alles, was du gibst, gibst du dir selbst. 

Wie kannst du heute jemanden emporheben?

Wenn Fülle und Vertrauen in die Güte des Universums die Grundlage für unser Miteinander bilden, dann kann so etwas wie Vergleich und Konkurrenzdenken uns gar nicht in den Sinn kommen. Außerdem sind Vergleiche so unglaublich hoffnungslos. Je eher wir verstehen, dass jeder von uns seinen sehr individuellen Weg geht und dass es somit keinen Sinn macht, meinen Weg mit einem anderen Weg zu vergleichen, desto besser für uns. Wir könnten einfach unseren Weg wertschätzen und so wenig Labels wie möglich an die Dinge kleben, die wir haben und nicht haben. 

Stell dir vor, wie deine Welt sich verändert, wenn du mehr in der Lage bist, dich für jeden aufrichtig zu freuen. Jeder kleine und große Erfolg von jedem Menschen freut dich als wäre es dein eigener Erfolg. Dadurch öffnest du dich tatsächlich auch für mehr Erfolg in deinem Leben. Wie wäre es, wenn wir einfach anfangen, uns gegenseitig emporzuheben? Wie gesagt, das, was wir geben, geben wir vor allem auch uns selbst. Denn wo spürst du denn, dass du dich aus vollem Herzen für jemand anderen freust? Und wo spürst du, dass du Angst hast, dass es für dich nicht genug gibt?

„Verbindung ist der Grund dafür, dass wir hier sind. Sie verleiht unserem Leben einen Zweck und Bedeutung. Darum geht es doch letztendlich.“ — Brené Brown

Danke für dein Licht
Peri

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Deine Peri

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