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#145 Ein Kurs in Wundern: Just do it!

Peri Soylu Kommentar

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#145 Ein Kurs in Wundern: Just do it!
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„Du wirst nur gebeten, die Gedanken so anzuwenden, wie du angeleitet wirst. Du wirst nicht gebeten, sie überhaupt zu beurteilen. Du wirst nur gebeten, sie anzuwenden.“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-Einl. 8)

Das Ego ist schon eine echt spannende Einrichtung. Das bemerke ich immer wieder. Zum Beispiel im Moment, wo wir vertrauen, dass es da mehr gibt als die menschliche Erfahrung. Sobald das der Fall ist, fängt es an mit auf diese Erkenntnis aufzuspringen und sie für sich zu beanspruchen. Wenn wir nicht achtsam sind, dann erleben wir, dass das Ego auch diese Reise für seine Zwecke missbrauchen wird. Macht ja auch Sinn. Denn ansonsten wäre es überflüssig. 

Deshalb wird es all seine Mechanismen nun auf das übertragen, was nun zu unserer Priorität geworden ist — wenn wir es denn so zulassen. Denn der Himmel ist die Entscheidung, die du triffst. (Ein Kurs in Wundern, Lektion 138). Jeden Moment sich aktiv für deine wahre Natur zu entscheiden und für deine liebevolle Sicht auf Dinge ist eine lebenslange Aufgabe — und wenn du pennst, dann ist dein Ego wieder da. 

Ein Kurs in Wundern lesen und das Ego

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Ich erinnere mich noch genau daran, wie viel Widerstand ich empfunden habe, als ich Ein Kurs in Wundern das erste Mal in den Händen hielt. Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht mega abgeschreckt war. Damals dachte ich, dass ich es nie schaffen würde, dieses Werk je zu lesen. Diese Sprache, die Wortwahl, diese komplizierten Sätze und dann so ein scheinbar niemals enden wollendes Buch! Ich war komplett in der Abwehr. 

Auch die Idee, dass ich jeden Morgen eine Lektion lesen sollte und dann sollte ich auch noch glauben, dass Jesus höchstpersönlich der Verfasser des Werkes ist! What?! Und das war ja noch nicht mal alles: Das Werk wirkte wie ein Bibel auf mich. Diese christlich anmutende Sprache war eine der größten Hürden für das Denksystem, welches ich bis dato kannte und erlernt hatte. 

Ich war auf St. Pauli als Gastarbeiterkind groß geworden. Meine Eltern sind kurdische Aleviten aus der Türkei und haben uns Kinder so gut wie nicht aktiv religiös erzogen. Und wenn, dann war es ja wirklich ganz weit weg von einer christlichen Religion. Heute denke ich, vielleicht war das sogar ein Vorteil für mich als Kurs-Schülerin. Denn ich hatte nicht jahrelang die Doktrin einer christlichen Religion intus, die vielleicht anders eine Hürde für das Lesen vom Kurs darstellen kann.

Das Ego liebt Abwehr

Heute weiß ich natürlich, dass dieser Widerstand mein Ego war, welches mich einfach nicht ohne einen Kampf aufgeben wollte. Das macht es heute immer noch so. Soll es ja auch, weil genau das ist seine Aufgabe und dadurch lerne ich ja auch immer wieder zu unterscheiden, wer ich in Wahrheit bin und was das Ego ist. 

Es ist sehr interessant zu beobachten, wie viele Ausreden das Ego hat, um etwas nicht zu tun. Es kann so unendlich kreativ sein, um sich aus Dingen herauszuwinden, wenn es sich bedroht fühlt oder weiß, es geht aus unserer — schmerzhaften, aber wohl bekannten — Komfortzone. Und was war mein Ego damals kreativ, wow! Und dann fiel meine Rüstung mit einem Satz, den ich damals in EKIW über das Ego gelesen habe. Das Ego wird immer Gründe für den Widerstand finden, wenn es denn so will. Und in dem Moment fühlte ich mich mehr als ertappt und erkannte ich genau, der Widerstand ist ein Mechanismus des Ego. Warum — um Gottes Willen — wehrte ich mich so, diese zehn Minuten am Morgen in etwas zu investieren, was mir höchstwahrscheinlich guttun würde und im schlimmsten Fall keine Zeitverschwendung war?

Was ist der Kurs?

„Ein Kurs in Wundern“ wird uns zwar nicht zufällig in dieser Reihenfolge präsentiert: Textbuch, Übungsbuch und Handbuch für Lehrer — und dennoch müssen wir uns nicht strickt von vorne nach hinten durch dieses Werk lesen. Vielleicht ist es hilfreich, erst einmal die Theorie, die im Textbuch erläutert wird, zu verstehen, vielleicht beginnst du aber auch zuerst mit dem Übungsbuch. 

Ein Kurs in Wundern ist ein Training für unseren Geist, uns wieder an ein Denksystem zu erinnern, welches unserer Wahrheit entspricht und auf bedingungsloser und reiner Liebe (nicht so, wie wir Menschen Liebe definieren) basiert. Das Denksystem, welches unsere Welt derzeit beherrscht, basiert auf etwas, was EKIW das Ego nennt. Das Ego lebt in der Trennung und identifiziert sich mit dem Körper (welches EKIW als ein Symbol dieser Trennung versteht). Das Ego redet uns ständig ein, dass wir in Angst und Mangel leben müssen. Es verteidigt dich gegen vermeintliche Gefahren und denkt, dass die Welt unsicher ist, andere Menschen suspekt und kritikwürdig und GOTT (die unendliche Liebe, die uns erschaffen hat) etwas ist, wovor du vor allem Angst haben darfst. 

EKIW ist eine Möglichkeit diesem Wahnsinn des Ego zu entkommen. Es ist nicht die einzige Möglichkeit, uns wieder an die Wahrheit zu erinnern, aber für mich ist es die Möglichkeit, mit der ich am meisten in Resonanz gehe. Wenn du also neugierig bist und gern auch in „Ein Kurs in Wundern“ einsteigen willst, dann lies gern weiter oder hör in die heutige Folge #145 vom happycoollove Podcast rein. 

Stopp deine Analyse

Stopp dein (Zer-)denken, wie du es richtig machst. Ich glaube, irgendwann habe ich verstanden, warum es uns manchmal einfach so verdammt schwer fällt, ein Werk wie EKIW zu beginnen. Zuerst ist es etwas Neues und Unbekanntes, das macht uns per se oft nervös. Dann kommt die sehr gewöhnungsbedürftige Sprache hinzu. Die Prinzipien, die der Kurs vertritt, sind diametral entgegengesetzt zu dem, was wir bis zu einem gewissen Zeitpunkt erlernt haben. 

Und dann wollen wir dennoch die Prinzipien des Ego auf ein Werk, was uns helfen soll gerade die Denkweise des Ego zu entmanteln, um es dann mit einem liebevollen Denksystem zu ersetzen, anwenden um zu verstehen. Das kann nur schief gehen. Das Ego sagt uns, dass wir alles richtig machen wollen. Deshalb schwingt die Angst mit, nicht jeden Satz zu verstehen. Wir wollen klare Anweisungen und analysieren, was wir da gelesen haben. Und meine Erfahrung ist, dass — erst als ich all diese verstandslastigen Eigenschaften abgelegt hatte — der Inhalt so richtig bei mir nachhallen konnte. 

Trau dich, einfach zu vertrauen. Vertraue, dass du genau das behalten wirst, was du in diesem Moment behalten sollst und hilfreich für dich ist. Es geht gar nicht darum, jeden Satz wirklich zu durchdringen und jede Lektion und manche Aufforderungen, die mit Lektionen einhergehen, immer hundert Prozent einzuhalten. Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt, der Schüler des Werkes ist und alles versteht, was er da liest. Und ich glaube auch nicht, dass ein Schüler bis dato das Übungsbuch mit all den Anweisungen immer perfekt  — so, wie es im Übungsbuch steht — eingehalten hat. Darum geht es auch nicht. Es geht um deinen ehrlichen Willen, die Dinge anders zu sehen. Und dich immer wieder, sobald du bemerkst, dass du wieder geträumt hast, aufzuwecken.

Ein Kurs in Wundern ist eine Lebenseinstellung

Das Ego hat uns lang genug eine Art das Leben zu verstehen, ein bestimmtes Denksystem, verkauft und uns an der Nase herumgeführt, dass es unsere ultimative Wahrheit ist. Diese Einstellung des Ego aufrechtzuerhalten ist eine Lebensaufgabe und deine Entscheidung. Und so ist es auch, wenn du dich für die Prinzipien und das Denksystem, welches „Ein Kurs in Wundern“ lehrt, zu entscheiden. 

Der Kurs sagt, dass dieser Kurs (und das Übungsbuch) einen Anfang darstellen und kein Ende. Wir dürfen alle unser Leben lang üben, eine bessere, eine liebevollere Version von uns zu sein. Und an manchen Tagen gelingt es uns sehr gut und an anderen stolpern wir. 

Ich habe herausgefunden, dass es mir insbesondere gut gelingt liebevoll und gütig zu sein, wenn ich meinen spirituellen Muskel täglich durch etwas stärke, was mich an meine Wahrheit erinnert. An die Wahrheit, dass diese Hülle, die wir Körper nennen, nur ein Lerninstrument ist, und dass nur die bedingungslose Liebe, die ich mit anderen teile, in der Ewigkeit nachhallen wird. 

Mir gelingt es besser, mich an die Liebe, die uns erschaffen hat, zu erinnern, wenn ich jeden Morgen mir dabei von EKIW helfen lasse. Das ist meine Lebenseinstellung geworden. Klar investiere ich Disziplin und Achtsamkeit, keine Frage. Aber auch das Denksystem des Ego kommt nicht ohne Disziplin und Achtsamkeit aus — nur geht diese in Richtung Fehlkreation. Mach dir da bitte nichts vor. Jedes Denksystem erfordert von dir, dass du seine Regeln kennst, sie als Wahrheit annimmst und sie befolgst. Der HIMMEL ist die Entscheidung, die du triffst — die Hölle auch. Und das in jedem Moment, der sich dir zeigt. Und diese ganzen Momente aneinandergereiht ergeben dann deinen Lebensweg, den du friedlich oder schmerzerfüllt beschreiten kannst. 

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Bemerkungen 2

  1. Liebe Peri
    Ich möchte danke sagen für diese Podcast Folge (wie für so viele andere auch) Ich höre deinen Podcast nun schon seit ca. einem Jahr, habe ihn auf lustigen Wegen gefunden (hatte eigentlich nach einem Rezept für Hafermilch gesucht und bin dann über Umwege hierher gekommen 😀 ) Jedenfalls habe ich im Laufe des letzten Jahres ein immer größeres Interesse an EKIW bekommen und mir ein paar Mal überlegt, es zu kaufen, oder mir schenken zu lassen und hatte mich aber dann dagegen entschieden. Zum einen auf Grund der Sprache, zum anderen dachte ich, der Buddhismus sagt mir vielleicht eher zu. Und du sagst ja auch immer wieder, dass EKIW nur eine Quelle von vielen ist, und das Rad dort nicht neu erfunden wurde. Vor ein paar Wochen aber wurde ich dann doch wieder so neugierig auf den Kurs… und da ich nicht ständig am Handy sein will, mochte ich mich nicht auf die Übungen auf der Website beschränken und habe geguckt, wo ich den Kurs bekomme. Zuerst schaute ich auf einer Seite für Gebrauchtes. Und tatsächlich, ein Exemplar wurde dort angeboten! Das nahm ich einfach mal als Zeichen, nun liegt es bei mir zu Hause. Im Moment bin ich noch in einem sehr intensiven Coaching, bei dem es um Heilung des inneren Kindes, Transformation von Glaubenssätzen etc. geht. Danach, dass ist mein Ziel, werde ich mit dem Kurs anfangen. Durch diese Folge hier bin ich hoffentlich gewappnet, wenn mein Ego zu laut wird. Danke für die Inspiration, auch abseits von EKiW (als du mal gesagt hattest, du liest nun zum 5.? Mal „Der Alchimist“, diesmal auf Spanisch, hatte ich auch gerade damit begonnen – grandioses Buch, danke für den Tipp) Liebe Grüße

    1. Post
      Author

      Moin liebe Sarah,

      vielen Dank für deine liebe Nachricht. Freu mich sehr drüber. Die Geschichte mit der Hafermilch ist richtig gut. Ich bin übrigens in der Zwischenzeit auf Mandelmilch umgestiegen. Hab da eine Sorte, die mir wirklich gut gefällt – viel besser als Hafermilch. Bei der werde ich wohl bleiben. 😉 Allerdings mache ich die nicht selbst.
      Nun zu dem eigentlichen Thema: EKIW
      Marianne Williamson sagt tatsächlich, dass die Sprache sehr christlich anmutet, aber der Inhalt sehr dem Zen Buddhismus ähnelt. Worte sind nur Hülsen und möchten uns auf etwas aufmerksam machen, was jenseits der Worte ist und was keine Worte benötigt. Das veranschaulicht „Ein Kurs in Wundern“ sehr gut. Wie cool! Es gab da nur ein Exemplar? Also hast du dein Exemplar gefunden und es dich. Herzlichen Glückwunsch, der erste Schritt ist getan. Du wirst spüren, wenn es soweit ist, den Kurs zu praktizieren. Ich glaube, wir wissen immer genau, wann es Zeit dafür ist. Ich freu mich so für dich und die Reise, die du mit diesem Werk machen wirst. Eins ist klar: Sie wird voller Wundern sein. <3 Ja, der Alchimist ist auch voller Wunder. Ich glaube, auch dieses Buch ist nicht von dieser Welt geschrieben worden. 🙂 Sehr gern geschehen mit dem Tipp.
      Danke dir sehr für dein Licht
      Deine Peri

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