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#52 Egal welche Frage, (Bikram) Yoga ist meine Antwort

Peri Soylu Kommentar

#52 Egal welche Frage, (Bikram) Yoga ist meine Antwort

 
 
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„Wir erreichen so wenig, sagt "Ein Kurs in Wundern", weil wir einen undisziplinierten Geist haben." 
MARIANNE WILLIAMSON

In der Folge #52 vom happycoollove Podcast berichte ich über den Teil meiner Reise, der mich zum Hot bzw. Bikram Yoga geführt hat. Auch ich hätte niemals gedacht, dass ich irgendwann von mir sagen würde, dass ich ein Yogi bin — schon gar nicht ein Bikram Yogi. Ich hatte schon vorher viel über diese Art von Yoga gehört — vor allem über den Gründer dieser Yoga-Richtung, leider wenig Gutes. Deshalb hatte ich vorher dementsprechend einige Vorbehalte.

Wenn ich also heute Menschen erzähle, dass ich Bikram Yoga praktiziere, dann kann ich verstehen, dass das einige nicht ganz nachvollziehen können. Denn es ist ja nun mal die Form von Yoga bei der wir bei vierzig Grad Celsius neunzig Minuten sechsundzwanzig Asanas (Yogaposen) durchführen. Meine Gesprächspartner haben — nach der 40 Grad-Info — dann verschiedene Gesichtsausdrücke für mich parat. Meist befindet sich dieser zwischen ungläubig und total entsetzt. Wie gesagt, ich finde das aber vollkommen nachvollziehbar. 

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(Bikram) Yoga erfordert Disziplin

Unsere größte Hürde ist wohl, Disziplin für eine regelmäßige Yogapraxis aufzubringen. 

Habe ich immer Lust, zum Hot Yoga zu gehen und mich neunzig Minuten bei vierzig Grad am Riemen zu reißen? Ganz ehrlich: Nein. Es gibt auch Tage, wo ich nicht so viel Lust auf eine neunzigminütige Yogareise — die manchmal alle Gefühle und Trigger beinhalten kann — habe. Und dann erinnere ich ich wieder, dass es insgesamt darum geht, besser zu sein, wenn ich kann und dass Yoga mir genau dabei hilft.

Wir geben uns Mühe, diese neunzig Minuten so gut wie möglich Yoga zu praktizieren. Damit wir alles, einfach alles — diese ganze Achterbahn an Gefühlen und Gedanken — bewusst wahrnehmen und bemerken, dass das alles gar nicht so schlimm ist. Einmal wahrgenommen ist es einfach. Wir stehen das alles durch — mit Würde, Atemzug für Atemzug.

Wenn wir es schaffen, in solch extremen neunzig Minuten, wegen nichts auszuflippen, stärkt uns das mental und emotional — auch für die Dinge, die außerhalb des Yogaraums stattfinden. Es ist so als wenn Bikram Yoga mir jedes Mal sagt: „Peri, wenn du diese neunzig Minuten jedes Mal überlebst, dann kannst du alles, aber auch alles dort draußen überleben — mehr noch: Du kannst diese Dinge mit der gleichen Achtsamkeit, Güte und Würde, wie hier drinnen angehen.“

Teile deine Energie, teile deine Liebe

Yoga ist ein wunderbarer und gütiger Lehrer. Er gibt mir immer eine Antwort auf alles, was mich auch mal bedrückt, mich beschäftigt oder einfach in jeder anderen Lebenslage. Meine besten Aha-Momente kommen mir tatsächlich sehr oft in einer Yogastunde. „Egal was deine Frage ist, Yoga ist die Antwort“, habe ich mal bei Instagram gelesen. Ja, manchmal ist Instagram auch voller Weisheiten.

Ich liebe Yoga. Vor allem die Tatsache, dass du in einem Raum bist, wo du mit anderen Menschen deine Energie teilst. Was wir mit anderen teilen, das verstärkt sich. Wenn wir gemeinsam in eine Übung gehen, dann sind wir eine Einheit. Ich bilde mir ein, dass wir dann alle miteinander verbunden sind in der Bemühung eine Asana durchzuführen und dass wir uns gegenseitig stärken durchzuhalten. Und diese Verbundenheit ist etwas Wundervolles. Es ist genau diese zwischenmenschliche Verbindung, die wir viel zu oft vergessen und uns deshalb so verloren und einsam fühlen, wenn wir sie nicht pflegen. Wie gesagt, ich liebe Yoga für all dieses Erinnern an was wirklich wichtig ist und für noch so vieles mehr. Yogaliebe vergeht einfach nie.

Weitere Yoga-Weisheiten gibt es dann für dich in der heutigen Folge. Ich bin dann mal zum Yoga. Viel Freude beim Reinhören.

„Yoga is seeing life the way it is.“ — Patanjali

Danke für dein Licht
Deine Peri

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Deine Peri

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