Nie allein, Ein Kurs in Wundern, Peri Soylu, happycoollove Podcast

#192 Du gehst nie allein – EKIW

Peri Soylu Kommentar

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#192 Du gehst nie allein - EKIW
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„Es gibt ein Leben.“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.156.2:7

Vor einigen Tagen, da war ich spazieren und mir ist dabei ein bestimmter Absatz aus „Ein Kurs in Wundern“ in den Sinn gekommen, wo der Kurs uns darauf hinweist, dass die Natur — und alles andere Leben — unser Licht und unsere Heiligkeit wahrnimmt und deshalb uns Gaben zu Füßen legt. 

Wie es der Zufall will, den es ja nicht gibt, war für mich am nächsten Morgen die Lektion 156 im Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern" dran und genau dort steht dieser Absatz. Der Titel dieser Lektion lautet „Ich gehe mit GOTT in vollkommener Heiligkeit.“ Lass das mal nachhallen: Du gehst nie allein, weil ER immer mit dir geht. Es geht nicht anders, denn Ideen (wir) verlassen ihre Quelle (GOTT) nicht, egal, wie sehr uns das Ego genau das Gegenteil glauben machen will, dass wir getrennt sind von der einen Liebe, die uns erschaffen hat. 

Lektion 156: Ein Kurs in Wundern

Der  happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung:

Die Lektion 156 bietet uns so viel Wundervolles. Diese Lektion versichert uns, dass wir niemals getrennt von GOTT sein können, weil wir — wenn das der Fall wäre — nicht leben könnten, weil GOTT Leben ist, sonst nichts. Also wird die Aussage des Ego, dass wir getrennt von GOTT sind, mit dieser Lektion komplett widerlegt. Das gesamte Werk widerlegt diese Aussage andauernd. Denn entweder bist du grad am leben und das ist nur möglich, weil du mit GOTT verbunden bist oder du bist es nicht mit GOTT verbunden und dann wärst du nicht am leben. Hier gibt es kein dazwischen oder vielleicht ein bisschen. Es gibt nur — wie beim Binärcode — 1 oder 0. 

„Du kannst nicht getrennt von GOTT durch die Welt gehen, weil du nicht ohne IHN sein könntest. ER ist das, was dein Leben ist. Wo du bist, da ist ER. Es gibt ein Leben. Dieses Leben teilst du mit IHM. Nichts kann von IHM getrennt sein und leben.“ 

Hiermit kommt die Baseline des Ego ins wanken, dass wir getrennt von GOTT sind, weshalb wir uns auch andauernd schuldig und ängstlich fühlen, weil wir die Strafe des Allmächtigen fürchten, wenn wir auf unser Ego hören. Das Ego hat dann die Gabe, die Wahrheit, die es bedroht, aus unserem Geist zu streichen. Meist unbewusst schlummert dieses Schuldgefühl in uns und wir können nicht einmal so richtig erfassen, warum wir uns ständig schuldig oder unwohl in unserer Haut fühlen, wenn das Ego unser Meister ist. Das Ego ist unglaublich klug. Es ist deine Intelligenz, die du gegen dich nutzt, um dich in Angst und Schrecken zu halten. 

Die Urteile des Ego

Egal, wie sehr wir uns vom Licht, welches in uns ist, abwenden, wir können damit dennoch nicht in Wahrheit begründen, dass wir sündig sind. Wir sind und bleiben heilig, weil GOTT uns so erschaffen hat. Das Problem ist nicht, ob GOTT es so sieht, denn ER tut es. Die Frage ist, ob wir diese Wahrheit endlich 100% annehmen können und aufhören, der Welt die Aufgabe zu geben, uns und unseren Wert zu definieren. Zu lange haben wir so anderen Menschen und der Gesellschaft die Macht darüber gegeben zu bestimmen, wer wir sind. 

Die Wahrheit ist, dass kein anderer Mensch überhaupt die Kompetenz hat, zu bestimmen, wer du bist und wie wertvoll du bist: „Niemand kann aufgrund von unvollständigen Beweismaterial urteilen. Das ist kein Urteil. Es ist lediglich eine Meinung, die auf Unwissenheit und Zweifel beruht…Du bist oft angehalten worden, dich des Urteilens zu enthalten, und nicht, weil es ein Recht ist, das dir vorenthalten werden sollte. Du kannst kein Urteil fällen. Du kannst bloß den Urteilen es Ego glauben, die samt und sonders falsch sind.“ (Lektion 151) 

Natürlich kann jeder Urteile fällen, so viel er will und natürlich kannst du dich diesen Urteilen beugen und dich in diese kleine und kümmerliche Box einsperren lassen, die das Ego eines anderen für dich bereithält. Oder du kannst dankend ablehnen und dir sagen, dass die Definition deines Wertes bereits durch GOTT stattgefunden hat — mehr noch — dass diese Aufgabe nur IHM zusteht. 

Die Welt will uns so viele Unzulänglichkeiten einreden: Du bist kein guter Mensch, du bist zu klein, zu alt, zu dumm, zu schön, du warst böse, du bist nicht erfolgreich, du weißt nicht, wie man ein Business führt, du bist ein/e Versager/in, du bist nicht sozial, du bist schlecht, du musst dich schämen, du bist schuldig, du bist verantwortungslos etc. Und nichts davon ist wahr. Nichts. Menschen können versuchen, dir Labels aufzukleben — du kannst sie annehmen oder es lassen. 

Du bist heilig

Zurück zur Lektion 156, wo dir eindeutig gesagt wird, dass du heilig bist und dass dich diese Heiligkeit begleitet, ob du dir dessen wirklich bewusst bist oder nicht. Diese Heiligkeit ist, wer du bist. Du kannst daran nicht rütteln, du kannst sie nicht auslöschen und du kannst sie nicht bedrohen, das einzige, was du tun kannst ist, ihr keinen Glauben schenken, welches diese Heiligkeit nicht berührt: „Es gibt ein Licht in dir, welches nicht sterben kann, dessen Gegenwart so heilig ist, dass die Welt geheiligt ist um deinetwegen.“ 

Diese Tatsache anzunehmen ist keine Arroganz, sondern ihr Gegenteil. Denn diese Tatsache annehmen bedeutet gleichzeitig auch, dass du weißt, dass du für diese Heiligkeit nichts kannst. Sie ist deine wahre Natur und von GOTT und somit ist sie in jedem Menschen, der mit dir diese menschliche Erfahrung macht. Ihr gerecht zu werden heißt, zurückzutreten und dieser liebevollen Macht in dir die Führung zu überlassen. Alles andere wird scheitern, denn diese Liebe obsiegt. 

Es ist, als ob alle Lebewesen sich dieser Heiligkeit, diesem Licht noch vollkommen verpflichtet haben, nur wir — durch unseren freien Willen — machen diesen Ego-Umweg. Und dennoch steht in Lektion 156: „Alle Lebewesen bringen dir Gaben und legen sie in Dankbarkeit und Freuden dir zu Füßen. Der Blumen Duft ist ihre Gabe an dich. Die Wellen neigen sich vor dir, und die Bäume breiten ihre Zweige aus, um dich zu schützen vor der Hitze…“ Hast du je die Natur mit diesen Augen betrachtet? Sie ist sich deiner Heiligkeit bewusst, weil sie die ihre widerspiegelt. Jeder Baum, jede Blume, jedes Tier kann dich so viel über diese Heiligkeit lehren, wenn du nur willst und es nicht zu eilig hast, dem Lärm der Welt deine Aufmerksamkeit zu schenken. 

Wer geht mit mir?

„Das Licht in dir ist es, was zu erblicken sich das Universum sehnt. Alle Lebewesen sind still vor dir, denn sie nehmen wahr, WER mit dir geht.“ 

Manchmal erreichen mich Nachrichten von dir darüber, dass du einsam bist und du dich alleine fühlst. Wenngleich ich auf menschlicher Ebene verstehe, kann ich dich gleichzeitig nicht nur dieser menschliche Ebene in meinem Bewusstsein halten. Du bist niemals allein und du kannst nicht in Wahrheit einsam sein. Nur dein Ego kann dir solche Dinge einreden. Welches „Ich“ ist denn je überhaupt einsam? 

Du gehst niemals allein. GOTT ist und geht mit dir, wohin auch immer du gehst. Deine Wahrheit (dein reiner Geist) ist mit allen anderen Geistern und Leben verbunden. Nur dein Ego kann dich in diese Box, „Ich bin ein einsamer Mensch“ sperren, um Leid zu erzeugen. Deine wahre Natur weiß von alledem nichts. Denn dort, wo du wirklich zu Hause bist, gibt es nur Verbundenheit. 

Die Lektion 156 lädt dich im letzten Absatz auch dazu ein, dir ganz häufig am Tag die folgende Frage zu stellen: „Wer geht mit mir?“ Stell dir diese Frage solange bis die Gewissheit (die Wahrheit) dem Zweifeln (Ego) ein Ende gesetzt hat. Lass heute deinen Zweifel darüber, wer du in Wahrheit bist, still werden. 

Wer geht mit dir?
Deine Peri

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