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#45 Du bist nicht dein Verstand

Peri Soylu Kommentar

#45 Du bist nicht dein Verstand

 
 
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„Identifikation mit deinem Verstand erschafft einen dunklen Schleier von Konzepten, Bezeichnungen, Vorstellungen, Wörtern, Urteilen und Definitionen, der jede wahre Beziehung behindert.“
ECKHART TOLLE

Jede Botschaft erreicht dich, wenn du soweit bist. Das erste Mal, dass die Nachricht „Du bist nicht dein Verstand“ bewusst bei mir angekommen ist, war als ich Eckhart Tolle und Oprah Winfrey in einem Interview erlebt habe. Das war vor circa elf Jahren. 

Irgendwann wurde mir dann auch bewusst, dass Buddha uns etwas ganz Ähnliches vermitteln wollte. Denn auch Buddha sagt, dass jegliche Form des Leids dadurch entsteht, dass wir uns an Dinge, Formen und Konzepte festklammern. Aber obwohl mir Buddhas Lebensgeschichte bekannt war und auch, was er über die Leiden des menschlichen Daseins gesagt hat, habe ich diese Message erst verstanden, als es für mich soweit war. Vor allem habe ich den Boten dafür gebraucht, den ich bekommen habe: Eckhart Tolle. Dafür bin ich ihm für immer dankbar. Die Bereitschaft, die Message zu empfangen und das Timing der Message müssen einfach stimmen.

In der heutigen Folge vom happycoollove Podcast sprechen wir darüber, dass wir uns zu sehr an das Konzept klammern, dass wir unser Verstand sind und was diese Überidentifikation mit unserem Denken mit uns macht.

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„Jetzt“ von Eckhart Tolle

In seinem Buch “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ beschreibt Eckhart Tolle seinen Moment der Erleuchtung, wenn man das so nennen will. Erleuchtung heißt, dass Tolle sich von dem, was Buddha als die Quelle unseres Leids beschreibt — die Überidentifikation und das Klammern an der Form und an den Verstand, an den Körper, an Materielles etc. — gelöst hat oder es hat sich von ihm gelöst. Er beschreibt dann, was übrig bleibt so:

„Ich wusste natürlich, dass etwas zutiefst Bedeutsames mit mir geschehen war, aber ich verstand es nicht. Erst einige Jahre später, nachdem ich spirituelle Texte gelesen und Zeit mit spirituellen Lehrern verbracht hatte, erkannte ich, dass das, wonach andere suchen, für mich bereits geschehen war. Ich verstand, dass der intensive Leidensdruck mein Bewusstsein…wohl dazu gezwungen hatte, sich aus der Identifikation mit dem unglücklichen und zutiefst ängstlichen Selbst zu lösen, welches ja letztendlich eine Einbildung des Verstandes ist.“

Der Beobachter hinter den Gedanken

Vielleicht fragst du dich jetzt: Wer sind wir, wenn wir nicht unser Verstand oder unsere Gedanken sind? Tolle sagt, dass wir das Bewusstsein hinter unseren Gedanken sind. Und das ist auch meine Erfahrung. Es geht darum, deinen Verstand zu lenken und nicht vom Verstand gelenkt zu werden.  Im Grunde genommen sind wir bereits immer der Beobachter. Nur der Lärm, den unser Verstand ununterbrochen produziert, hindert uns daran, das auch wirklich so wahrzunehmen.

Wie gesagt, unser Ego (Verstand) ist laut und spricht unaufhörlich zu uns.  Wie löst du dich von diesem Zustand? Eine Methode, dich nicht mit deinen Gedanken zu identifizieren — das, was Eckhart Tolle „eine Einbildung des Verstandes“ nennt — ist Meditation.

Auch wenn viele Menschen sagen, dass sie keine Zeit haben zu meditieren oder dass ihnen Meditation nichts bringt, kann ich nicht verstehen, was wichtiger ist als ein angstfreies Leben zu leben. Frei von Konzepten, frei von Vergleichen und Urteilen. Wenn du wüsstest, dass Meditation dir diese Möglichkeit bietet, würdest du dann immer noch nicht anfangen wollen zu meditieren? 

Benutze deinen Verstand, nicht andersherum

Zugegeben: Für manche von uns ist das etwas schwer zu begreifen, was der Beobachter ist und wie du dich nicht mit deinen Gedanken gleichsetzt. Aber so ist es mit fast allen Dingen in unserem Leben mit denen wir beginnen. Wir müssen behutsam und gütig vorgehen und es bedarf Übung, bevor es sich für uns natürlich anfühlt.

Zuerst ist diese Idee davon, ein Beobachter zu sein, eher abstrakt. Etwas, was wir mit dem Kopf bzw. dem Verstand erfassen können. Achtung: In solchen Momenten kommt unser Ego und will uns sofort einreden, dass wir es erst gar nicht probieren müssen. Denn wir werden es — laut Ego — eh nicht durchdringen oder schaffen können.

Hier ist mein bester Tipp für dich in solchen Momenten: Hör nicht auf dein Ego. Dein Ego ist der Anteil in dir, der dich immer wieder dazu bringt, dich und andere zu verurteilen oder etwas zu tun, was sich im Nachhinein wie ein Fehler anfühlt. Und dafür betraft es dich dann auch noch. Dein Ego wird dir niemals nachhaltigen Frieden bieten können. Nur deine wahre Natur kann das. Denn dieser Zustand den Tolle als: „stets gegenwärtiges Ich bin: reines Bewusstsein, bevor es sich mit Form identifiziert“ beschreibt, ist das, was wir durch die Meditation idealerweise wahrnehmen möchten.

Und alles beginnt damit, dass wir verstehen, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Wir sind nicht unsere Form, sondern das Bewusstsein dahinter. Hinterfrage dich nur einmal, wie es wäre, einen Tag lang Gedanken zu haben, mit denen du dich nicht automatisch identifizierst oder dich an sie klammerst, sondern sie einfach an dir vorbeiziehen lässt. Was würde sich für dich verändern? 

Hör einfach mal in die Episode #45 vom happycoollove Podcast. Ein sinnvolles Leben ist wirklich kein Zufall und hier lernst du, was deinem Leben wirklich wieder einen Sinn geben kann. Viel Spaß und gute Aha-Momente.

Danke für dein Licht
Deine Peri

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Deine Peri

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