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#174 Die Lektion der Vergebung – EKIW

Peri Soylu Kommentar

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#174 Die Lektion der Vergebung - EKIW
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„Gib alles, was du kannst, und gib ein wenig mehr.“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.193.11:4

Letztes Wochenende habe ich wieder einmal eine sehr lehrreiche Lektion in Vergebung erlebt, dass ich nicht anders kann als zu wissen, dass ich — wir alle — sehr akkurat geführt werden. Ich musste wirklich denken, dass entweder alles was passiert, ein Wunder ist oder nichts. So hat es wohl Einstein einmal formuliert. Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass alles ein Wunder ist. 

Die Ereignisse meines Wochenendes werden für mich gut in dieser Überschrift der Lektion 193 aus dem Übungsbuch von “Ein Kurs in Wundern“ zusammengefasst: „Alle Dinge sind Lektionen, die GOTT mich lernen lassen möchte.“ Alle Dinge sind Möglichkeiten, um zu vergeben, denn das ist meine einzige Funktion hier. Die simple Wahrheit: Ich wähle immer zwischen dem Festklammern an Groll und dem Zulassen von Vergebung.

Vergebung, Vergebung, Vergebung

Der  happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung:

Der letzte Samstag hatte es für mich voll in sich. Schon mein Astrologe des Vertrauen wusste, dass das Wochenende wohl voller Schatten der Vergangenheit gefüllt sein würde, die das Potenzial hatten, mich zu triggern — er sollte recht behalten. Es ist so, so einfach, dass du von einem Moment auf den anderen wieder in Versuchung geführt wirst, zu urteilen und Groll zu empfinden. 

Zum Glück hatte ich einen helfenden Engel, der mein Ego sofort gestoppt hat. Fand mein Ego das gut? Nein, gar nicht. Ich war erst einmal für 30 Sekunden irritiert, dass sich mein Gegenüber nicht mit mir in meine menschliche Erfahrung hineinsteigern wollte. Und dann — im zweiten Moment — war ich unsagbar dankbar. Denn genau dadurch, dass ich gestoppt wurde — und genauso wichtig, mich habe stoppen lassen — ist meine Möglichkeit zu Vergeben erst entstanden. 

„Vergib, und du wirst dieses anders sehen“, ist für mich im wahrsten Sinne des Satzes eingetroffen — und darüber bin ich so, so dankbar. Die menschliche Ebene — egal, was passiert — ist immer nur dafür da, dass wir verstehen, dass Form oder Symptom im Grunde genommen egal sind. Unsere zentrale Aufgabe ist — mit Hilfe des Heiligen Geistes — zu vergeben. Egal, was sich uns zeigt. Denn es gibt einen Weg, so auf die Welt zu schauen, dass wir weiterhin in Frieden verweilen. 

Deine zentrale Aufgabe ist immer Vergebung

Das Ego will natürlich nicht, dass du verstehst, dass — egal, was sich dir im Außen zeigt — die einzige Aufforderung für dich immer die Vergebung ist. Alles was dich aus deiner Ruhe bringt zeigt dir, dass irgendwo in deinem Geist immer noch ein Gedanke ist, an den du dich klammerst uns von dem du nicht loslassen kannst. Dieser Gedanke verursacht Schmerz, weil du recht haben willst, anstelle Frieden zu empfinden. Das ist nämlich, was uns recht haben kostet: unseren inneren Frieden und unsere wahre Freude. Für mich ist mein innerer Frieden mein größter Reichtum, denn diesen kann ich mir nur selbst nehmen.

Die klügsten Menschen klammern sich immer oft noch an die Idee, dass Reichtum etwas ist, was du im Außen ansammeln kannst, wenn du viel Geld hast und damit viele Dinge erwerben kannst, die diesen materiellen Status dann untermauern. Während ich bestimmt nichts dagegen habe, dass es materiellen Reichtum gibt, ist es nicht das, was für mich einen wahrlich reichen Menschen ausmacht. Ein wahrlich reicher Mensch ist innerlich reich: reich an innerem Frieden, an innerer Freude, an Tiefe, Seele und Klarheit. 

Alles andere ist ein Versuch, etwas im Außen zu kompensieren, was innen noch fehlt. Menschen, die ihren Reichtum auf das Außen auslagern, werden oft irgendwo — in stillen Momenten — innerlich dennoch eine Leere empfinden, wenn sie wirklich ehrlich mit sich sein können. Auch manchmal nicht so eine leichte Sache, diese wahrhafte Ehrlichkeit auf sich selbst angewendet. 

Recht behalten kostet dich deinen Frieden

Wenn jemand beispielsweise deine Ideen kopiert, ohne auf dich zu verweisen, ist es vielleicht ein Grund für dich, Groll zu hegen. Den Weg des Grolls schnellstmöglich zu verlassen, um in dich zu gehen und den Weg der Vergebung zu wählen ist das, was inneren Frieden birgt. Verstehe mich nicht falsch, das heißt nicht, dass du auf der menschlichen Ebene, Dinge wie Ideenklau nicht einfach stehen lassen musst. Der Heilige Geist wird dir bei deiner Antwort helfen, was zu tun ist. Übergib die Situation in seine Hände.

Wenn jemand dich versteht ist es gut. Wenn jemand dich nicht versteht und denkt, er könne über dich urteilen, dann ist es auch gut. Was jemand über mich denkt oder von mir stiehlt, ist auf einer höheren Ebene nicht mein Problem, sondern ein Zeichen von Nichtvergebung des anderen Menschen. Was ich daraus mache und ob ich mich davon in Versuchung führen lasse zu urteilen oder es als Möglichkeit nehme zu vergeben, das sagt etwas über mich aus.

Klammere dich fest daran, dass du recht behalten musst über einen Menschen oder eine Situation und die Wahrscheinlichkeit, dass du leiden wirst, ist ziemlich gewiss. Aber so liebt es dein Ego: Hauptsache recht behalten über den Zustand einer Situation und wer daran Schuld ist. Das Ego liebt es, ein Opfer zu sein. Noch einmal, alle Dinge sind Lektionen, die GOTT dich lernen lassen will. Die Lektion heißt nicht, halt an deiner Version der Wahrheit fest, damit du richtig schön leidest, sondern, lerne zu vergeben, damit du frei bist. 

Ich will frei sein
Deine Peri

Bemerkungen 5

  1. Liebe Peri,
    danke für happycoollove Podcastfolge 174 # Die Lektion der Vergebung
    Denken zu Vergebung ist die einzige Funktion hier.
    Wir Menschen leben in Beziehungen: Familie, Partnerschaft, Freunde, Berufs und Geschäftsbeziehungen.
    Diese Beziehungen funktionieren nur auf Augenhöhe.
    Wahrgenommenes Fehlverhalten muss mitgeteilt und kann dadurch verändert werden.
    Außerdem kann der Andere Stellung beziehen und erklären bzw. sich entschuldigen.
    Verletzungen die dann noch übrigbleiben, können leichter und ehrlicher vergeben werden.
    Liebe Grüße
    Jakob

    1. Post
      Author

      Moin lieber Jakob,

      wie immer: Danke für deine Gedanken. Ich glaube, ich brauche nicht immer das Mitteilen der Geschehnisse an die andere Person, um zu vergeben. Manchmal merke ich auch, dass ich vergeben kann und weiß, dass ich die Dinge einfach ablegen kann, weil ich weiß, dass ich in WAHRHEIT nicht verletzbar bin. Manchmal ist es so, dass ich etwas sagen möchte, so wie du es beschreibst. Und dann ist es letztendlich immer so: Ich tue mir mit Angriffsgedanken selbst weh und ich vergebe zuerst um meinetwillen, für meinen inneren Frieden.

      Manchmal fällt es mir sehr, sehr leicht, Dinge abzulegen. Und manchmal, da sitzt der damit verknüpfte Glaubenssatz tief und ist sehr alt – da brauche ich etwas länger. Doch der Weg bleibt klar: Vergebung ist meine einzige Funktion hier. Ich bin froh und dankbar, dass das so ist.

      Danke für dein Sein, Jakob – wie immer bin auch froh und dankbar darüber.
      Lieber Gruß und hab einen guten Start in deine neue Woche
      Peri

  2. Liebe Peri,
    danke für die sehr ausführliche Antwort.
    Es war nur so: In der letzten Folge schwang, für mich, in deiner Stimme ,eine leichte Verletztheit mit, darum dieses Mail von mir.
    Wünsch dir auch eine gute Woche!
    Jakob

    1. Post
      Author

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