#252 Die 3. Ebene des Lehrens – Ein Kurs in Wundern

Peri Soylu Kommentar

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#252 Die 3. Ebene des Lehrens - Ein Kurs in Wundern
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„...es ist das Schicksal aller Beziehungen, heilig zu werden.“
- EIN KURS IN WUNDERN, H-3.4:6

In den letzten Wochen habe ich die dritte Ebene des Lehrens in meinem Bewusstsein gehalten, weil ich da vor allem bei unseren Ursprungsfamilien bin. Jemand soll mal gesagt haben, dass wenn wir denken, dass wir erleuchtete Meister sind, wir nur einen Nachmittag mit unseren Eltern verbringen dürfen, um diese Überzeugung zu überprüfen. 

Ich glaube, dass es fast kein anderes Gegenüber gibt, dass uns so machtvoll aufzeigt, wo wir wieder in den Groll abrutschen, wie unsere Ursprungsfamilie. Ich bin mir fast sicher, dass du jetzt auch genau weißt, welches deiner Familienmitglieder dich so aus deiner Haut fahren lässt, dass du dich manchmal auch wunderst, ob der Kurs und die Vergebung je dagegen ankommen können, wenn deine Mutter mit dem „falschen Ton“ ansetzt oder dein Vater dich wieder einmal kritisiert. 

Unsere Ursprungsfamilie – wir lieben sie (die meisten von uns) und gleichzeitig scheinen sie – neben unseren romantischen Beziehungen – unsere größte Herausforderung hier. 

Die dritte Ebene

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Wir schauen gemeinsam noch einmal auf das, was die dritte Ebene des Lehrens ausmacht. Der Kurs sagt, dass die dritte Ebene sich auf die Beziehungen bezieht, die lebenslänglich währen. Uns wird ein Lernpartner gegeben, der uns unbegrenzte Möglichkeiten zum Lernen bietet. Hier hilft es vielleicht auch, dass wir uns noch einmal daran erinnern, dass wir lernen, was wir lehren. Wir wollen Liebe lehren und die Vollkommenheit, damit wir genau das in uns stärken – und auch in unserem Gegenüber, wenn sie/er dafür offen ist. Um Liebe zu lehren, benötigen wir Beziehungen mit denen wir immer wieder vor die Wahl gestellt werden, Groll zu wählen (also das Ego) oder liebevoll zu sehen (unsere wahre Natur):

„Von diesen Beziehungen gibt es im Allgemeinen wenige, weil ihre Existenz voraussetzt, dass die daran Beteiligten gleichzeitig ein Stadium erreicht haben, in dem das Gleichgewicht von Lehren und Lernen tatsächlich vollkommen ist. Das bedeutet nicht, dass sie das notwendigerweise begreifen – in der Tat erkennen sie es im Allgemeinen nicht…Und wenn sie sich entscheiden, diese Lektionen zu lernen, werden sie zu den Erlösern der Lehrer, die straucheln und vielleicht sogar zu versagen scheinen. Jeder Lehrer GOTTES wird die Hilfe finden, die er braucht.“

Warum so viel Groll?

Warum hegen wir eigentlich oft genug noch so viel Groll für unsere Ursprungsfamilie? Warum fällt es uns insbesondere schwer, z.B. in unseren Eltern eine Seele und ein Licht zu sehen, zu vergeben? 

Ein Grund dafür ist dieser: Wir dürfen nicht vergessen, dass auf der menschlichen Ebene unsere Eltern die Menschen sind, mit denen wir die längste Geschichte haben. Wir verfallen oft in sehr alte Muster mit ihnen. 

Ich glaube zudem, dass – wenn wir mit dem Kurs gehen – wir sukzessive immer tiefere Wundern aufgezeigt bekommen und oft sind unsere tiefsten Wunden bzw. Lieblosigkeiten in der Interaktion mit unseren Eltern entstanden. Bzw. ich glaube, dass sie uns nur an die Illusionen erinnern mussten, die in diesem Leben grad noch unser Licht versperren. Wenn keine Seele sich dazu bereit erklärt, auf menschlicher Ebene mit dir dorthin zu gehen, was du als Seele auflösen möchtest, damit es dir klar wird, dass genau das deine Seelenkorrektur in diesem Leben ist, wie willst du es je erfahren? Ich sag nicht, dass es sich immer angenehm anfühlt. Aber genau für diese Arbeit bist du gekommen. Es ist nichts Persönliches. Sieh dich hier als eine Zelle und die gesamte Menschheit ist ein Organismus. Du bist die Zelle in diesem Organismus, die für eine bestimmte Klärung zuständig ist, damit der Organismus wieder lichtvoll sein kann. 

Eltern scheinen oft die Knöpfe unserer tiefsten Wundern zu drücken. Und wenn wir aufhören, Groll für sie deshalb zu hegen – dorthin schickt uns das Ego – sondern zu uns zurückkehren und zu horchen, beobachten, atmen und fühlen, sodass sich der drunterliegende Schmerz endlich mal wieder bewegen kann, anstelle nur festzusitzen, passieren die größten Befreiungen für uns. 

Wunde oder Wunder?

Das Ego füttert deine Wunde, das Wunder vergibt. Auch die dritte Ebene des Lehrens – egal, welche Form sie annimmt – fordert uns immer wieder dazu auf zu vergeben. Wir haben keine andere Aufgabe, egal, was das Ego uns darüber berichtet, wie nervig deine Ursprungsfamilie auch sein mag. Das Ego lügt, denn es ist eine Lüge: „…all der grausame Hass, das Bedürfnis nach Rache und die Schmerzensschreie, die Angst zu sterben und der Drang zu töten, die bruderlose Illusion und das Selbst, das allein zu sein schien im ganzen Universum.“ Das ist das Ego. 

Grad gestern habe ich im Buch “The Gene Keys: Embracing your higher purpose“ gelesen, dass wir oft emotional reagieren, weil wir Angst vor Ablehnung haben. Und jede Angst vor Ablehnung eine unbewusste Erinnerung an die Trennung von der Mutter bei der Geburt ist, die tiefste aller Ablehnungen hier. Nur eine wundervolles Bewusstsein, welches wir mit Hilfe der Vergebung erlangen, kann uns zeigen, dass wir alle immer verbunden sind und dass es deshalb in Wahrheit keine Ablehnung und kein Verlassen werden gibt. Trennung und Ablehnung sind Illusionen. Ich habe das Gefühl, dass das auch eine wichtige Erinnerung im Zusammenhang mit der Ursprungsfamilie für uns alle ist.

Das Wunder vergibt; das Ego verdammt
Deine Peri

Links, die ich mit dir heute teilen möchte:

Hier geht's zu Lisa Morgenbrodts Podcast OH DIESES LEBEN. Lisa ist Emotions-Coach und ein so wundervoller Mensch. Ich bin sehr dankbar für unsere Freundschaft und bewundere ihren Mut so sehr.

Mehr Infos über 365 Tage Wunder. Freu mich auf dich und von dir zu hören.

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