
„[Die Vergebung] kränkt keinen Aspekt der Wirklichkeit...“
- EIN KURS IN WUNDERN, Ü-II.1.4:2
Wenn sich eine Situation in unserem Leben gerade richtig ungemütlich anfühlt, scheint die Entscheidung oft kompliziert: Wer hat etwas falsch gemacht? Warum passiert mir das? Wie ungerecht ist das alles?
Doch aus der Perspektive von Ein Kurs in Wundern gibt es eine viel grundlegendere Wahl: Vertraue ich weiterhin oder lasse ich mein Vertrauen nach? Gehe ich wieder ins Urteil, ins Jammern und eine Opferhaltung? Oder entscheide ich mich dafür, mit Liebe, Vertrauen und einer größeren Perspektive auf das zu schauen, was gerade geschieht? Kurz gesagt: richte ich meinen Blick auf Wunder oder nicht?
Gerade in herausfordernden Phasen können wir unseren Geist darin üben, nicht nur das Offensichtliche zu sehen. Denn wenn wir glauben, wir wüssten genau, was gerade passiert, sehen wir vielleicht nur einen winzigen Ausschnitt. Was hinter den Kulissen geschieht, können wir nicht überblicken.
Wunder gibt's nicht im 1%
365 Tage Wunder 2026: Erinnere dich, wer du bist
Wir reisen 2026 zum 3. Mal gemeinsam durch das Übungsbuch von Ein Kurs in Wundern und du kannst immer noch dazukommen. Lektionen Pur: Dich erwarten 390 Audios, darunter auch manche Audios für 2026 neu aufgenommen, für noch mehr Tiefe und Klarheit. ✨
Gemeinsam gehen wir den Weg zurück zu unserem wahren Sein:
Erinnere dich, wer du bist. Beende die Angst, wähle Liebe, erfahre Wunder. 🌟
Starke Gefährten: Du wirst begleitet von einer Gemeinschaft der Starken Gefährten, die sich zwei pro Monat auf Zoom trifft, um Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Gemeinschaft ist wichtiger denn je. Wenn du bereit bist, gemeinsam und unterstützt ins und durch das neue Jahr zu gehen: sei dieses Jahr dabei!
Im zweiten Teil des Übungsbuches von Ein Kurs in Wundern lesen wir im Thema von besonderer Bedeutung: Was ist Vergebung? zusammen. Vergebung bedeutet dabei nicht, das Offensichtliche zu leugnen, sondern unseren Blick über das Offensichtliche hinaus zu erweitern.
Vielleicht ist gerade genau die Herausforderung aufgetaucht, an der wir wachsen dürfen. Vielleicht zeigt uns eine Situation eine alte Ur-Herausforderung, die wir noch einmal anschauen und loslassen dürfen. Und vielleicht ist das, was wir gerade als Problem betrachten, gleichzeitig der Ort, an dem ein Wunder für uns verborgen liegt.
Für die Kabbalah sind gerade die letzten Wochen des alten spirituellen Jahres angebrochen. Die Kabbalah beschreibt die letzten Wochen des spirituellen Jahres als eine Zeit des Rückblicks und des Loslassens: Was steht mir noch im Weg? Was darf ich ablegen, damit ich mich für mehr Licht, Wunder und Fülle öffnen kann?
Ob man dieses Modell nun genauso betrachtet oder nicht – die Frage dahinter finde ich wertvoll: Was kann ich aus dieser intensiven Situation für mich machen? Statt uns endlos darin zu verlieren, wer der „Idiot“ ist oder wer uns etwas angetan hat, können wir immer wieder zu uns zurückkehren und fragen: Kann ich hier erneut wählen? Kann ich weiterhin vertrauen? Vielleicht versteckt sich genau hier das Wunder, das wir bisher noch nicht sehen konnten.
Bleib wundergesinnt
Deine Perihan

