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Nur dein offenes Herz sieht Wunder (EKIW)

Peri Ein Kurs in Wundern Kommentar

In „Ein Kurs in Wundern“ steht: „Deine Aufgabe ist es nicht, nach Liebe zu suchen, sondern einfach, alle Schranken in dir selbst zu suchen und zu finden, die du gegen sie erbaut hast. Es ist nicht nötig, nach dem zu suchen, was wahr ist, aber es ist nötig, nach dem zu suchen, was falsch ist. Jede Illusion ist eine Illusion der Angst, welche Form sie auch immer annimmt. Und der Versuch, aus einer Illusion in eine andere zu entrinnen, muss scheitern. Wenn du die Liebe außerhalb von dir suchst, kannst du sicher sein, dass du in deinem Inneren Hass wahrnimmst und vor ihm Angst hast. Frieden jedoch wird niemals aus der Illusion der Liebe kommen, sondern nur aus ihrer Wirklichkeit.“

Wunder sind dein Anrecht

Wunder sind dein Anrecht, aber um sie zu empfangen musst du dein Herz öffnen. Dadurch aber, dass unser Herz verschlossen ist, blockieren wir ständig Wunder, die unseren Namen tragen. 

Wir Menschen laufen oft Gefahr, nicht einmal mehr zu merken, wenn wir unser Herz anderen gegenüber verschlossen haben. Die Tatsache, dass wir oft Schranken um unsere Liebe aufgebaut haben, ist fast zur Normalität in unserer menschlichen Erfahrung geworden.

Ein verschlossenes Herz äußert sich zum Beispiel darin, dass wir große Angst davor haben, abgelehnt zu werden. Die Folge ist, dass wir nicht mal mehr den Mut aufbringen können, auf jemanden zuzugehen und ihm oder ihr offen mitzuteilen, wie wir für ihn oder sie empfinden. Zu groß ist die Angst, dass die andere Person nicht das Gleiche fühlen könnte. Unser Ego ist zu groß und unser Muster zu mächtig, recht behalten zu wollen, dass wir eh nicht gut genug sind. In solchen Situationen kann uns nur noch ein Wunder helfen. Ein Wunder, laut „Ein Kurs in Wundern“, ist die Verschiebung deiner Perspektive von der Angst zurück zur Liebe.

Unsere Kindheit

Die Barrieren, die wir um unser Herz und gegen die Liebe errichtet haben, sind nicht da, um uns das Leben schwer zu machen. Im Gegenteil. Wie immer hat alles, was uns im Weg steht, eine perfekte und gute menschliche Absicht. Meist ist die menschliche Absicht, Schutz in irgendeiner Form zu gewährleisten.

Wir alle hatten eine Kindheit. Normalerweise passieren in dieser Phase unseres Lebens Dinge, die uns verletzen. Der Durchschnitt von uns hatte nun mal keine idealtypische Kindheit. In Momenten, in denen wir z.B. emotionale Gewalt erfahren, verschließen wir unser Herz. Wir sind sehr intuitiv als Kinder. Das ist unsere Methode, um mit dem Schmerz umzugehen. Wir schaffen somit eine Distanz zwischen uns und dem Erlebten, damit dieser Schmerz uns nicht mehr berührt. Zudem stellen wir sicher, dass wir weiterhin funktionieren können. Aus der Sicht eines verwundeten Kindes macht der Schutz unseres Herzen also großen Sinn.

Aber was uns in unserer Kindheit bestimmt dienlich war, steht uns als erwachsene Person im Weg. Als Erwachsene können wir lernen, unser Herz wieder zu öffnen, weil wir die Weitsicht haben (sollten), dass kein emotionaler Schmerz uns das Leben kosten wird. Dennoch sabotieren wir oft unser privates Glück und unsere Fähigkeit wirklich zu lieben, dadurch, dass wir nicht irgendwann auch wieder den Mut aufbringen, die ganzen Schutzschilder um unser Herz und gegen die Liebe Stück für Stück wieder aufzulösen.

Recht haben oder glücklich sein?

Unser Gehirn möchte immer recht haben. Wenn wir uns einmal die Überzeugung abgespeichert haben, dass wir beispielsweise nicht gut genug sind, dann werden wir unsere Umwelt danach filtern, dass sie uns genau diese Überzeugung bestätigt. Diese Geschichte, dass du z.B. nicht genügst führt dann dazu, dass du gar nicht wahrnehmen kannst, wenn die Liebe — in welcher Form auch immer — an deine Tür klopft. Deine dominante Filtereinstellung hindert dich daran, die Liebe zu erkennen.

Die Gefahr ist dann schnell, dass du dir oft selbst leid tust und das dann den Filter verstärkt. Es wird also zunehmend schwerer, Dinge in deiner Umwelt zu bemerken, die dich dazu einladen, deine Perspektive zu verändern (Wunder anzunehmen).

Blockiertes Herz gleich blockierte Wunder

Wie bereits gesagt, ist ein Wunder, eine Verschiebung deiner Perspektive von der Angst (recht haben wollen, schmollen etc.) wieder zurück zur Liebe (Freude annehmen, den jetzigen Moment als neue Chance wahrnehmen etc.). 

Wunder blockieren wir also immer dann, wenn wir schmollen, dem Leben die Verantwortung für unsere schlechte Laune geben oder einfach wählen, in unserer Angst — wie auch immer sie sich äußert — zu verharren. Wir könnten uns stattdessen bewusst sagen: „Es reicht. Ich bin bereit, die Dinge anders zu sehen. Ich bin bereit, ein Wunder / die Liebe zu sehen.“ 

Liebe und Wunder existieren fortwährend für dich. Oft steht das Glück genau vor unserer Nase und wartet geduldig, dass wir es bemerken. Aber oft genug sind wir einfach auf einer anderen Wahrnehmungsebene. Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, gab es bestimmt auch schon genug Momente in unserem Leben, wo das Glück genau vor uns stand und wir es blockiert haben. Vielleicht haben wir gedacht, dass die Situation zu einfach oder zu gut war, um wahr zu sein.

Das Universum ist unendlich gütig

Aber das ist kein Grund, dich jetzt zu kritisieren. Wir alle machen Fehler, denn wir alle machen eine menschliche Erfahrung. Das Universum ist unendlich gütig und geduldig. Wenn ein Wunder für dich bestimmt ist, dann kommt die Chance, es nochmals wahrzunehmen, erneut auf dich zu. Vielleicht ist es nicht mehr dieselbe Person, nicht derselbe Job und auch nicht dieselbe Chance. Das ist im absoluten Sinne auch nicht das, was wichtig ist. Wichtig ist, dass du die Wunder annimmst, die für dich bestimmt sind. Ziel ist es, zum höchsten und wahrsten Ausdruck deines menschlichen Selbst zu werden. Denn darum geht es wirklich in diesem Leben.

Einmal, da habe ich eine Rede von Oprah Winfrey gehört. Winfrey stelle dem Publikum diese große Frage: „Wer bin ich wirklich und wer will ich sein in dieser Welt?.“ Winfrey ging es niemals darum, einfach nur (noch) erfolgreich(er) in dieser Welt zu sein. Sie wollte der höchste und wahrste Ausdruck ihres menschlichen Daseins sein, der möglich ist Und so sollte es uns allen gehen. Es ist nie zu spät, damit zu beginnen, der wahrste und höchste Ausdruck von dir selbst zu sein. Jeder Moment gibt dir die Möglichkeit, wieder von vorne zu beginnen. Wenn du stolperst, gibt es keinen Grund, nicht wieder aufzustehen. Lerne aus deinen Fehlern und mach es beim nächsten Mal einfach besser. Strebe täglich danach, der höchste und wahrste Ausdruck von dir zu sein.

Sei das Licht
Peri

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Deine Peri

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