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Katastrophen sind inklusive

Peri Soylu Ein Kurs in Wundern Kommentar

„Du bist dein SELBST oder eine Illusion."
- EIN KURS IN WUNDERN 

Keine menschliche Erfahrung kommt ohne das, was wir als Katastrophen verstehen aus. Wieder eine Sache, die uns zeigt, dass wir uns alle so viel ähnlicher, als uns oft bewusst ist. Denn egal, wie du aussiehst, egal, wie erfolgreich du bist oder wie berühmt oder sonst irgendetwas. Wer eine menschliche Erfahrung gebucht hat, der wird in dieser — früher oder später — an seine Grenzen stoßen. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass jeder von uns schon einmal eine persönliche Katastrophe erlebt hat. Das zu wissen hilft uns vielleicht, gütiger und verständnisvoller mit unseren Mitmenschen zu sein.

Auf den ersten Blick wirken wir Menschen vielleicht alle verschieden. Und klar gibt es äußerliche Merkmale, die uns voneinander unterscheiden. Zudem haben wir unseren Verstand und unsere fünf Sinne in dieser dreidimensionalen Welt systematisch darauf ausgerichtet, vor allem unsere Unterschiede zu erkennen. Und dennoch ist das Offensichtliche im absoluten Sinne gar nicht wichtig.

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Sei gütig zu deinen Mitmenschen

Wie gesagt, im Grunde genommen sind wir uns also viel ähnlicher als es uns oft bewusst ist. Das sollten wir uns immer wieder in unser Bewusstsein rufen. Mehr noch, ich glaube sogar, dass wir in unserer grundsätzlichen Existenz alle eins sind. In unserer menschlichen Erfahrung wollen wir dennoch alle gesehen, gehört und letztendlich geliebt werden. Zudem sehnen wir uns alle nach einer tiefen zwischenmenschlichen Verbundenheit.

Güte für jemanden aufzubringen, den man gern hat, ist einfach. Dennoch ist es für unseren inneren Frieden fast unabdingbar, auch Güte für Menschen zu haben, die dich irritieren oder dich in deiner Art zu sein herausfordern.

Mir hilft hier am besten, mir vor Augen zu führen, wie mir diese Person, die mich vielleicht derzeit irritiert, auch etwas beibringt über mich selbst. Vielleicht macht sie mich auf etwas Wichtiges aufmerksam oder spiegelt mir etwas. Vor allem aber möchte ich immer verstehen, wie ihr Verhalten mich wachsen lässt.

Und wenn ich richtig gut drauf bin, dann stelle ich mir diese Frage: „Wenn ich an ein liebevolles Universum glaube (was ich ja tue), was ist das Gute daran, dass die Situation oder der Mensch so ist, wie er gerade ist?“ Ich finde dann immer drei ehrlich gefühlte Antworten auf meine Frage. Dadurch schaffe ich einen Ausgleich in meinen Gedanken zu den irritierenden Dingen, die ich derzeit über die andere Person denke.

Dann gibt es noch die Königsdisziplin. Ich erinnere mich daran, dass diese Person auch persönlichen Katastrophen erlebt hat, dass ich mit ihr bestimmt mehr gemeinsam habe bezüglich unserer Hoffnungen, Wünsche, Träume und Ängste, als ich es mir derzeit vor Augen führe. Ich erinnere mich daran, dass wir beide eine Kindheit hatten, die nicht nur glatt verlaufen ist. Und nun versuchen wir  beide, so gut wir können, unser Bestes zu geben. Und dann weiß ich, dass jenseits der irritierenden Handlungen und Worte, die diese Person für mich bereithält, unsere absolute Wahrheit liegt. Das wir mehr sind als unsere Handlungen und Worte. Es gibt eine Metaebene und dass ich im Grunde genommen gar nicht weiß, wozu diese Erfahrung wirklich gut ist.

Achtung: Gütig sein heißt aber dennoch nicht, dass du dir alles gefallen lässt. Im Gegenteil. Du kannst sehr gütig und liebevoll nein zu einer Person sagen oder aufzeigen, was okay für dich ist und was wiederum nicht. Du wirst auf gar keinen Fall zu einem Fußabtreter, wenn du offen bist für eine andere, eine gütige Art der Wahrnehmung.

Unser Umgang mit Katastrophen

Das Leben kommt mit allerlei Katastrophen, die bei uns Trauer oder Stress auslösen können. Todesfälle, Krankheiten, Scheidungen, Beziehungen, die zu Ende gehen, Freundschaften, in denen man sich auseinanderlebt, Träume, die wir wieder aufgeben etc. Und jeder hat seinen ganz individuellen Umgang mit diesen Katastrophen. Wir betrauern einen Verlust alle anders. Manche von uns stürzen sich in Arbeit und lenken sich ab, weil sie so weniger spüren. Andere können vielleicht ihre Trauer und ihre ungemütlichen Emotionen mehr zulassen. Nichts ist richtig und nichts falsch.

Wir alle gehen unseren individuellen Weg. Keiner macht seine Erkenntnisse bevor die Zeit dafür reif ist. Dennoch ist meine Devise immer, die aus Ein Kurs in Wundern: „Schau auf den Schmerz, verweile aber nicht bei ihm.“ Also wenn etwas ist, was in dir Trauer oder Stress auslöst, lauf davor nicht weg und lenke dich davon nicht ab — aber bleib dort auch nicht hängen. Hängenbleiben ist nämlich, was unser Ego liebt. Niemand kann uns vorschreiben, wie lange wir über etwas trauern. Irgendwann wird es dennoch Zeit, die Trauer zu transzendieren, zu lernen, was von ihr zu lernen ist, hinzuhören, zu fühlen und den Glauben und die Hoffnung wieder zuzulassen, dass alles für dich passiert. Aus diesem Glauben heraus werden wir auch in der Lage sein — auch in diesen Momenten der Trauer — dankbar für bestimmte Dinge zu sein, die gerade da sind, und das Gute in jeder Situation zu sehen. 

Übe dich im Namaste-Bewusstsein

Als ich das erste Mal gehört habe, was Namaste bedeutet, hat es mich mehr als fasziniert. Wusstest du, dass Namaste „die Wahrheit in mir grüßt Wahrheit in dir“ bedeutet? Namaste erkennt also an, dass wir etwas jenseits unserer Hülle sind, jenseits des Offensichtlichen. 

Immer wenn du bemerkst, dass du dich — durch Urteile, Angriff und anderes liebloses Verhalten — von deinen Mitmenschen absonderst, bring dich zurück auf den liebevollen Weg. Vergiss dabei nicht, dass Liebe auch nein sagt. D.h. Du musst nicht einer Meinung mit allen Menschen sein, aber du brauchst auch nicht urteilen oder angreifen. 

Aus meiner Sicht, ist das der Ursprung unseres Schmerzes und unserer persönlichen Katastrophen. Wir sind viel zu oft in emotionaler Trennung voneinander und verschließen unser Herz. Geh mit gutem Beispiel voran, denn was du tust, das lehrst du. Fangen wir wieder an, unsere zwischenmenschliche Verbundenheit zu pflegen und stärken. Wie tust du das? 

Hier ist eine einfache Art und Weise, wie du dich Menschen wieder näher und verbundener fühlst. Hast du schon einmal, wenn du in der Bahn oder im Bus auf dem Weg zur Arbeit bist, dir die Menschen angesehen, die dir auf dem Weg begegnen und ihnen innerlich ein Namaste geschenkt? Hast du schon anerkannt, dass die Person, die gerade an dir vorbeigegangen ist, wahrscheinlich auch weiß, wie schmerzhaft es ist, eine Person zu verlieren oder einen großen Traum aufzugeben? 

Zu wissen, dass wir, im Grunde unseres Herzens, alle gleich sind und in unserer menschlichen Erfahrung, die gleichen stressigen Gedanken haben und Schmerz über die gleichen Dinge empfinden, das kann dich nicht kalt lassen. Und genau das, dieses Verständnis und diese Bewusstmachung, stärkt unsere zwischenmenschliche Verbindung.

Danke für dein Licht
Deine Peri

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Deine Peri

Bemerkungen 2

  1. Wunderschön und doch, wie gehen wir mit Menschen um, die hinter unserem Rücken über uns reden und uns dadurch zu verunsichern versuchen. Das passiert manchal so subtil.

    1. Post
      Author

      Liebste Teresa,

      auch wenn wir erst einmal auch Verunsicherung spüren – diese Menschen tun das ja nicht per se unseretwegen. Es sagt viel mehr über sie selbst aus, wenn sie denken, dass sie etwas über dich hinter deinem Rücken sagen müssen. Ich denke, dass unsere Aufgabe ist, bei uns zu bleiben und dass wir uns immer hinterfragen, für was möchte ich in dieser Situation stehen? Wer möchte ich sein – auch wenn das hier geschieht. Ich kann andere Menschen nicht kontrollieren, aber ich kann sehr wohl kontrollieren, wie ich mit dieser Situation umgehe. Zumindest wären das meine Herangehensweise. 😉

      Hab einen super sonnigen Montag <3

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